Sonntag, 24. September 2017


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Punktlandung für das lokale Traumazentrum

Sindelfingen, (lifePR) - Hubschrauberlandefläche am Krankenhaus Herrenberg für 15.000 Euro modernisiert.

Der Landeplatz für den Rettungshubschrauber am Krankenhaus Herrenberg ist in Punkto Sicherheit und Betriebsfähigkeit wieder auf dem neuesten Stand. In den letzten vier Monaten wurde die Hubschrauberbetriebsfläche als "Landestelle im öffentlichen Interesse", wie es im offiziellen Sprachduktus der Vorgaben des Regierungspräsidiums heißt, für rund 15.000 Euro saniert und modernisiert. Im Bereich um den Landeplatz wurde zunächst der Baumbewuchs reduziert, um die Hindernisfreiheit im parallel zum Klinikgebäude verlaufenden An- und Abflugsektor sicherzustellen. "Ein Teil des Baumbestandes vor dem Haupteingang musste dafür leider weichen", erläuterte die Regionaldirektorin Alexandra Freimuth das Vorgehen. "Die Frontsilhouette des Hauses hat sich dadurch zwar etwas verändert, letztendlich dienen die Maßnahmen aber der Flugsicherheit und somit der Patientensicherheit, gerade auch im Rahmen der Traumaversorgung."

Die Unfall- und Wiederherstellungschirurgie des Krankenhauses Herrenberg mit Bereichsleiter Dr. Walther Wenzel und Chefarzt Dr. Michael Jugenheimer ist seit Herbst 2011 offiziell von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert und beteiligt sich als sogenanntes lokales Traumazentrum an der flächendeckenden Versorgung von Schwerverletzten. Unter den Kliniken im Netzwerk ist neben Herrenberg u. a. auch Leonberg sowie Sindelfingen als regionales Traumazentrum im Landkreis Böblingen verankert; die Berufsgenossenschaftliche Klinik Tübingen bildet zusammen mit dem Universitätsklinikum das überregionale Traumazentrum. Herrenberg hatte 2015 mit Unterstützung des Trägers Landkreis Böblingen die Notaufnahme u. a. mit neuem Schockraum und Anmelde- und Wartebereiche für 1,1 Millionen Euro saniert und parallel im umfangreichen Rezertifizierungsprozess erneut alle Zentrumsvorgaben mehr als erfüllt: 24-Stunden-Notaufnahme, verschiedene vorgeschriebene Fachdisziplinen (u. a. Anästhesie und Radiologie) und die Teilnahme am Verletzungsartenverfahren der gesetzlichen Unfallversicherungsträger sind für die teilnehmenden Kliniken dabei ebenso erforderlich, wie die kontinuierliche fachspezifische Aus-, Fort- und Weiterbildung des gesamten Teams. Zudem verpflichten sich die Zentren zur fortlaufenden Sicherung und Verbesserung der Versorgungsqualität im Rahmen externer unfallchirurgischer Qualitätssicherungsverfahren. "Ein moderner, zukunftsfähiger Hubschrauberlandeplatz für das luftgebundene Rettungswesen ist dabei sowohl für zukünftige Rezertifizierungen als auch für den Krankenhausstandort Herrenberg generell und die damit verbundene zeitgemäße Notfallversorgung der Patienten in der Region von großer Bedeutung", freute sich auch Dr. Wenzel über die Investition.

Die Landefläche wurde zur besseren Anflugvisualisierung farblich neu gekennzeichnet und beschildert sowie im Hinblick auf den Brandschutz die Ausstattung mit Feuerlösch- und Rettungsmaterialien verbessert. Für die Sicherheit der Patienten und Besucher aber auch der Hubschrauberbesatzungen wird der Landeplatz zudem im August noch eingezäunt. Insgesamt werden in Herrenberg mittlerweile rund 16.000 Notfallpatienten jährlich medizinisch versorgt.

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