Klinikverbund Hessen bereitet sich auf eventuelle Streiks vor

Auswirkung auf Patienten soll möglichst gering gehalten werden

(lifePR) ( Hofheim am Taunus, )
Nach dem Ergebnis der Urabstimmung des Marburger Bundes bereiten sich die Krankenhäuser des Klinikverbundes Hessen auf einen möglichen Ärztestreik ab dem 26. Januar vor. Der Klinikverbund Hessen ist ein Zusammenschluss von 29 Akut-Krankenhäusern in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft. An den 32 Standorten von Korbach in Nordhessen bis Erbach in Südhessen werden mehr als 400.000 Patientinnen und Patienten stationär und 750.000 ambulant behandelt.

"Welche Kliniken in welchem Umfang betroffen sein könnten, wissen wir noch nicht", so Arist Hartjes, Geschäftsführer des Klinikverbundes Hessen. "Unsere Krankenhäuser werden aber alles daran setzen, die Auswirkungen eines eventuellen Streiks der Klinikärzte auf die Patienten so gering wie möglich zu halten". Hartjes versicherte, dass in betroffenen Häusern Notfälle auch während eines Streiks umgehend behandelt werden.

Der Geschäftsführer verwies in diesem Zusammenhang auch auf öffentliche Erklärungen des Marburger Bundes Hessen, wonach dieser streikende Ärzte dazu auffordere, gemeinsam mit den Klinikleitungen bestreikter Krankenhäuser Notbesetzungen zu planen. "Wir gehen davon aus, dass dies auch geschieht und damit die Grundversorgung für unsere Patienten gewährleistet ist", so Hartjes.

Der Geschäftsführer wies darauf hin, dass die Forderungen des Marburger Bundes nach sechs Prozent mehr Gehalt und weniger Bereitschaftsdiensten erhebliche Mehrkosten für die Krankenhäuser des Klinikverbundes Hessen bedeuten würden.
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