Mittwoch, 22. November 2017


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Schwellenländeranleihen - ein sinnvolles Investment?

Frankfurt am Main, (lifePR) - Anleger stehen derzeit vor der Schwierigkeit, attraktive Renditen zu finden, ohne ihr Risiko drastisch zu erhöhen. Marine Marciano-Rimeu, Emerging Markets Fondsmanager von La Française, geht der Frage nach, warum es sich lohnen könnte, Staatsanleihen von Schwellenländern genauer unter die Lupe zu nehmen.

Da dieser Markt in den letzten zwei Jahren ein starkes Wachstum verzeichnet hat und die Zentralbanken der Industrieländer ihre Quantitative-Easing-Programme beenden wollen, könnte diese Anlageklasse mindestens vier Ziele eines jeden Anlegers erfüllen:
 


Investments in einem Sektor mit solidem Wachstum,
Profitieren von stabilen wirtschaftlichen Fundamentaldaten,
Attraktive Rendite erhalten,
Diversifikation der eigenen Investments.


Die kontinuierliche Expansion im Markt für Staatsanleihen von Schwellenländern erfordert eine genauere Betrachtung dieser Anlageklasse. Der auf harte Währungen lautende Markt (USD, Euro und Yen) ist von 400 Mrd. USD im Jahr 2004 auf inzwischen 900 Mrd. gestiegen, während der in Lokalwährung lautende Markt von 1600 Mrd. USD auf 7500 Mrd. USD angewachsen ist.

Schwellenländer: Stabile Fundamentaldaten

Darüber hinaus führen die stabilen Fundamentaldaten der Schwellenländer weiterhin zu einem großen Interesse bei Investoren – aus gutem Grund. Das allgemeine Wachstumsgefälle im Vergleich zu den Industrieländern nimmt weiter zu: 2,3 Punkte im Jahr 2016 (reales Wachstum von 1,6% in den Industrieländern gegenüber 3,9% in den Schwellenländern) und 2,4 Punkte in diesem Jahr (2,1% in den Industrieländern gegenüber 4,5% in den Schwellenländern). Diese Daten beinhalten nicht die Ausweitung des Haushaltsdefizits, das bei rund 3,5% bleiben sollte. Der Schuldenstand der Schwellenländer ist noch immer halb so groß wie der der Industrieländer und steht bei 47%. Darüber hinaus hat sich vier Jahre nach dem sogenannten „Taper Tantrum“ (der heftigen Reaktion der Märkte im Mai 2013 nach der Ankündigung der Fed, Anleihekäufe zu reduzieren) die Leistungsbilanz der wichtigsten Schwellenländer verbessert (Südafrika, Brasilien, Indien, Indonesien, Türkei). Außerdem soll die Inflation für 2017 rund 3% betragen, was den Zentralbanken dieser Länder einen erheblichen Handlungsspielraum bietet.

Selektiver Ansatz notwendig

Selbstverständlich ist viel Research-Arbeit notwendig, wenn man diesen hochdiversifizierten Markt von mehr als 60 Ländern über alle Kontinente hinweg betrachten und den gesamten Umfang an Ratings von Investment Grade bis zu High-Yield berücksichtigen möchte. Dies gilt umso mehr im gegenwärtigen globalen Umfeld großer Zentralbanken, die ihre Quantitative-Easing-Programme beenden möchten. Da sich der Preisanstieg in den Industrienationen nur schwer belebt, scheinen „aggressive“ Exit-Strategien der FED oder EZB unwahrscheinlich. Darüber hinaus würde ein gleichzeitiges Handeln der letztgenannten die Auswirkungen auf die Währungen der G3 und damit die Volatilität der Schwellenländerwährungen begrenzen.

Vor diesem Hintergrund sollten die Renditen von Schwellenländeranleihen weiterhin das Interesse von Anlegern anziehen: eine Rendite von 5,5% für auf US-Dollar lautende Anleihen (JP Morgan EMBI Global Diversified Composite) mit einem durchschnittlichen Rating von BB+ und 6% für in lokalen Währungen lautende Schwellenländeranleihen (J.P. Morgan GBI-EM Global Diversified Unhedged).

Über La Française


Seit 40 Jahren entwickelt La Française Kernkompetenzen im Asset Management für Dritte.
La Française verfolgt ein Multi-Affiliate-Geschäftsmodell, das in vier Kernbereiche strukturiert ist: Wertpapiere, Immobilien, Investmentlösungen und Direktfinanzierung. Die Unternehmensgruppe spricht institutionelle und Privatkunden weltweit an.
Mit 566 Mitarbeitern verwaltet La Française an den Standorten Paris, Frankfurt, Genf, Stamford (CT, USA), Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Seoul und Singapur ein Vermögen von über 64* Mrd. Euro.
La Française wird zu 92% (per 16.03.2017) von der Credit Mutuel Nord Europe (CMNE) gehalten, einer Bankassurance-Gruppe in Nordfrankreich und Belgien mit einem regulatorischen Eigenkapital von 3,3 Mrd. Euro (per 31.12.2016). Die Mitarbeiter und das Management von La Française sind auch Aktionäre der Gesellschaft.
*Daten vom 30.06.2017

Disclaimer:
Dies ist ein Werbedokument und richtet sich ausschließlich an institutionelle Investoren. Die in dieser Meldung erwähnten Investmentprodukte sind nicht für alle Anleger geeignet. Die hierin enthaltenen Informationen stellen in keinem Fall eine Beratung, ein Angebot, eine Aufforderung oder Empfehlung zum Investieren in spezifische Investments dar. Die hierin enthaltenen Meinungen von La Française basieren auf aktuellen Marktbedingungen und können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. Diese Meinungen können von denen anderer Investmentprofis abweichen. Veröffentlicht durch La Française AM Finance Services, Büro 128, Boulevard Raspail, 75006 Paris, Frankreich, reguliert durch die „Autorité de Contrôle Prudentiel“ als Investment Services Provider unter der Nummer 18673 X, Gesellschaft von La Française.

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