Mittwoch, 18. Oktober 2017


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Jahresbilanz 2014: Kindernothilfe unterstützt weltweit mehr als 1,8 Millionen Kinder

Duisburg, (lifePR) - Mehr als 1,8 Millionen Mädchen und Jungen hat die Kindernothilfe im vergangenen Jahr in ihren 799 Projekten in 29 Ländern unterstützt und damit so viele Kinder erreicht wie nie zuvor. Mit einem Gesamtertrag von 56,6 Millionen Euro erzielte das Kinderhilfswerk ein Ergebnis, das nur knapp unter dem Vorjahresergebnis liegt (58,5 Millionen Euro). Die Entwicklung der Einnahmen beruht im Wesentlichen darauf, dass insbesondere weniger Spenden für Humanitäre Hilfe eingegangen sind als 2013.

"Kinder zu stärken, auf sie zu hören und ihnen zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen, das ist und bleibt unsere Verpflichtung", so Katrin Weidemann, Vorstandsvorsitzende der Kindernothilfe, bei der Vorstellung der Jahresbilanz für 2014 in Duisburg. Die meisten Kinder förderte das Hilfswerk in Afrika: mehr als 1,5 Millionen Mädchen und Jungen wurden hier erreicht. In Asien hat die Kindernothilfe mehr als 190.000 Kinder und in Lateinamerika fast 91.000 Kinder und Jugendliche unterstützt. 80 Prozent der Projekte haben eine Bildungskomponente, die von der frühkindlichen Förderung bis hin zu Ausbildungsangeboten für Jugendliche reicht. "Die meisten unserer Projekte basieren auf dem wirksamen Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe", so Katrin Weidemann. Weltweit blickt das Hilfswerk mittlerweile auf mehr als 30.000 Selbsthilfegruppen, die meistens von Müttern geleitet werden. Besonders in Lateinamerika und Asien konnte so die Zahl der erreichten Kinder entsprechend gesteigert werden.

Dass Kinder auch ein Recht auf Arbeit haben und es einfordern, erklärte die 17-jährige Lourdes Cruz Sánchez, die in der bolivianischen Minenstadt Potosi lebt und arbeitet. Zusammen mit der lokalen Bewegung der arbeitenden Kinder hat sie vor einem Jahr ein Gesetz für Kinderarbeit durchgesetzt. "Wir wollen, dass der Staat uns vor Ausbeutung und gefährlicher Arbeit schützt, denn viele von uns wollen arbeiten, um zur Schule zu gehen und die Familie zu unterstützen."

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