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Pressemitteilung BoxID: 687370 (KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH)
  • KASIG - Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH
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Weichgel sorgt bald auch im östlichsten Baufeld für Dichtigkeit

(lifePR) (Karlsruhe, ) Beim Teilprojekt Umbau der Kriegsstraße mit einer neuen oberirdischen Gleistrasse und einem darunter liegendem Autotunnel ist im Baufeld W 2 zwischen Lamm- und Ritterstraße  das Weichgel in den Untergrund injiziert worden. Damit ist nach dem seitlichen Verbau auch die tiefliegende Sohle dieser Baugrube hergestellt. Zur Überprüfung der Dichtigkeit der Baugrube gegen das Grundwasser laufen jetzt Pumpversuche: Dabei wird das in der Baugrube eingeschlossene Wasser abgepumpt und anschließend beobachtet, ob der Zutritt des Grundwassers in die Baugrube unterhalb der zugelassenen Werte liegt. Geht der Test positiv aus, kann das Erdreich weiter ausgehoben werden. Im Baufeld O 1 ist jetzt das aus dem Baufeld W 2 abgezogene Gerät im Einsatz, mit dem Weichgel ins Erdreich injiziert wird. In den beiden Baufeldern W 4 und O 5 westlich und östlich der Kreuzung Ettlinger Tor werden innerhalb der alten Unterführung Stützwände errichtet, damit die noch bestehende Überführung vollständig angeschüttet werden  kann. Dies ist erforderlich, um Fahrbahnen für den Fahrzeugverkehr, der den Bauarbeiten ausweichen muss, darüber führen und so den Verkehr weiterhin aufrechterhalten zu können. In den Baufeldern O3 und O4 zwischen Fritz-Erler-Straße und Ettlinger Tor wird auf der Nordseite weiterhin an den provisorischen Fahrbahnen und Gehwegen gebaut, die hier den Fahrzeug- und Fußgängerverkehr während der Bauzeit des Tunnels aufnehmen sollen.

Beim Teilprojekt Stadtbahntunnel lichtet sich insbesondere im Bereich der Karl-Friedrich-Straße an der Kreuzung zur Kriegsstraße der „Wald“ der oberirdischen Baufeldeinrichtungen: Container und Werkstatt sind schon abgebaut, nur noch wenige Geräte künden oberirdisch vom abgeschlossenen Druckluftvortrieb für die 250 Meter lange Strecke zwischen Ettlinger Tor und Marktplatz. Unterirdisch sind weiterhin die Abbruchbagger am Werk, die sich Tag und Nacht durch die Stahlbetonwände arbeiten, die nun ebenfalls nicht mehr benötigt werden.

Bei den Rohbauarbeiten in den Haltestellen werden nach wie vor Fahrgastaufgänge, Aufzugsschächte, Innenwände, Zwischendecken, Verteilerebenen, Brandschutzwände und Treppenläufe bewehrt und betoniert – in den Haltestellen Europaplatz, Lammstraße, Marktplatz und Kronenplatz. Unter dem Europaplatz werden die Aussparungen in der Sohle, die durch den Abbruch der Primärstützen für die Haltestellen-Decke entstanden sind, betoniert. Ebenso verschlossen wird die nördliche Andienöffnung für die Haltestelle Marktplatz vor dem Rathaus.

In den Tunnelabschnitten werden die Randwege mit den in sie integrierten die Kabelleerrohren für die Leitungen für die Sicherheits- und Lichttechnik zwischen den einzelnen Haltestellen betoniert.

Oberirdisch ist in der Ettlinger Straße Endspurt angesagt: Straßenfahrbahnen, Radwege und Gehwege sind fast fertig zwischen der Kreuzung der Ettlinger Straße mit der Baumeister- und Hermann-Billing-Straße im Norden und der Einmündung der Augartenstraße im Süden. Am Durlacher Tor läuft ebenfalls die Wiederherstellung von Teilbereichen der Oberfläche.