Freitag, 23. Februar 2018


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In der Kriegsstraße wird auf mehreren Baufeldern gearbeitet

Karlsruhe, (lifePR) - Beim Bau der Kombilösung wird sechs Monate nach dem Spatenstich am 21. April bereits auf mehreren Baufeldern in der Kriegsstraße und der Ludwig-Erhard-Allee gearbeitet – wenn auch in ganz unterschiedlichem Umfang. Ein weiteres Baufeld – auf der Höhe des Landratsamtes – wird als Baustelleneinrichtungsfläche genutzt. Nur auf dem Baufeld O2 zwischen Kapellenstraße und Mendelssohnplatz sowie auf den Baufeldern ganz im Westen – westlich, östlich und nördlich des Karlstors – ist noch keine Bautätigkeit zu beobachten.

Der Reihe nach: Auf dem Baufeld O1 ist schweres Gerät im Einsatz. Der Schlitzwandgreifer gräbt in der Ludwig-Erhard-Allee bis zu 18 Meter tiefe Schlitze, in die Spundwände zum Abdichten der Baugrube eingestellt werden. Westlich anschließend wird auf der Nordseite der Kriegsstraße in den Baufeldern  O3 und O4 , zwischen Fritz-Erler-Straße und Ettlinger Tor, an Gehwegen gebaut, die eine sichere Fußgängerführung auch während der folgenden Arbeiten mit schwerem Gerät und der dadurch notwendigen Verlegung der Autofahrbahnen gewährleisten werden. Die  provisorischen Autofahrbahnen werden jeweils nach außen verlegt, um in der Mitte der Kriegsstraße Platz zum Bauen des Straßentunnels zu haben. In den beiden Baufeldern O5 und W4, die sich östlich und westlich vom Ettlinger Tor beziehungsweise vom Kombi-Bauwerk befinden, werden Brüstungen der alten Unterführung abgebrochen, um bauzeitlich Überfahrmöglichkeiten für den Autoverkehr bzw. den Baustellenverkehr zu schaffen.

Im Baufeld W 2 zwischen Lammstraße und Ritterstraße ist wiederum der Einsatz von Baggern, LKW und Bohrgeräten angesagt: Hier wird einerseits das Erdreich bis zur ersten Ankerlage ausgehoben. Außerdem wird die Weichgelsohle hergestellt, die die Baugrube nach unten abdichtet. Und in den ausgehobenen, tiefer liegenden Bereichen des Baufelds werden die Spundwände rückverankert.

Beim Bau des Tunnels für die Stadtbahnen und Straßenbahnen unter der Kaiserstraße, unter der Karl-Friedrich-Straße und unter der Ettlinger Straße laufen derzeit die oberirdischen Arbeiten auf Hochtouren: Ab heute Abend (27. Oktober) und über die beiden Feiertage 31. Oktober und 1. November hinweg bis zum 6. November frühmorgens wird der Schienenverkehr in der Kaiserstraße zwischen Europaplatz und Kronenplatz gesperrt, um die Gleise wieder in die Mittenlage der Kaiserstraße zu verlegen. Gleichzeitig wird ein provisorischer Deckel aus Stahlträgern mit aufgelegten Betonplatten über dem östlichen Teil des Gleisdreiecks entfernt sowie eine Treppe und ein Aufzugsschacht für die Haltestellen Marktplatz und Lammstraße freigelegt, die sich bisher unter den Gleisen befunden haben.

Betriebsam geht es oberirdisch auch am Durlacher Tor zu: Hier wird an der künftigen Gleiskreuzung zwischen Durlacher Tor und dem Beginn der Kaiserstraße betoniert und geschweißt. Die Oberflächenarbeiten an der neuen Straßen-, Radwege- und Gehwegführung in der Ettlinger Straße befinden sich allmählich auf der Zielgeraden, schließlich soll bis Jahresende der Südabzweig zwischen Baumeister-/Hermann-Billing-Straße und Augartenstraße oberirdisch ebenso sein neues Aussehen erhalten haben wie die Karl-Friedrich-Straße zwischen Marktplatz und Ettlinger Tor: Zunächst erhält der Rondellplatz um die Verfassungssäule herum eine neue Pflasterung.

Unterirdisch stehen beim Stadtbahntunnel die Arbeiten am Rohbau der Haltestellen im Mittelpunkt. Neben nur noch wenigen endgültigen Stationswänden werden Innenwände, Zwischendecken und Verteilerebenen für Fahrgäste und Treppenläufe betoniert. Unter dem Europaplatz endet im östlichen Teil der künftigen Haltestelle der Abbruch der Primärstützen, die bisher den Haltestellendeckel mitgetragen haben. In der Haltestelle Durlacher Tor sind die Bahnsteigoberflächen nahezu fertiggestellt. Hier werden nur noch Restarbeiten ausgeführt.

Nachdem die Innenröhre des Tunnels unter der Karl-Friedrich-Straße komplett hergestellt ist und damit auch nicht mehr die Druckluft zur Verhinderung des Eindringens von Grundwasser benötigt wird, werden die Einrichtungen für den Druckluftvortrieb wie etwa die Personen- und Materialschleusen abgebaut.

In den beiden Tunnelröhrenabschnitten zwischen den Haltestellen Europaplatz und Lammstraße und zwischen Gleisdreieck und der Haltestelle Kronenplatz  werden die Randwege mit den integrierten Leerrohren für die Elektrokabel für die Zug- und Sicherheitstechnik gebaut.

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