...wir sind dann mal woanders

Unser neues Büro: Denkmalschutz trifft Zeitgeist

(lifePR) ( Hamburg, )
Uns zieht es nach Alsterdorf. Und da wir als Designbüro großen Wert auf Architektur, Qualität und Authentizität legen, haben wir uns für ein ganz besonderes Haus in der Bebelallee entschieden - nämlich die Nummer 141. Dieses Haus erzählt Geschichte. 1921 wurde das Grundstück von dem erfolgreichen Hamburger Ingenieur und Leiter der Hamburger Flugzeugbau Walther Blohm (Sohn des Werftgründers von Blohm und Voss) erworben, der auf Grund seines ausgeprägten Architekturinteresses einen Wettbewerb um den Entwurf des Hauses auf dem Grundstück auslobte. Erich Elingius gewann diesen und entwarf eine typische Villa aus den zwanziger Jahren "im besten Weimarer Stil" (1).

Der Backstein demonstriert Hamburger Tradition und ein trotz des verlorenen Krieges ungebrochenes Bürgertum (3).

Die strenge, schlichte Fassade steht für eine ästhetische Sachlichkeit und die symmetrische Anordnung von Fenstern und Türen unterstreicht die durchdachte Handschrift des Architekten (4). Elingius definiert den Weimarer Stil als eine klassische, zeitlose Architektur, die keinem Trend unterlegen ist und somit sehr nachhaltig geplant ist. Zusätzlich war der Architekt bekannt dafür, die Bedürfnisse des Bauherren zu erkennen und diese mit in das Bauwerk einfließen zu lassen - ganz nach dem Motto "Mehr Sein als Scheinen" (5).

Hat die Familie Blohm über mehrere Generationen die Villa bewohnt, zog anschließend ein Verein zur Förderung autistischer Kinder hier ein. Ab dem 20.02.2017 ist nun JOI-Design mit seinem knapp 40-köpfigen Team unter der Anschrift Bebelallee 141 anzutreffen. Die drei-stöckige Villa ist umgeben von einem großzügigen Garten, der an einen Alsterlauf grenzt. Auch ein Kanu ist vorhanden, mit dem sicherlich die ein oder andere Erkundungstour gemacht wird.

Wir freuen uns auf die neue Umgebung und darauf, hier einen lebendigen Ort des Austausches zu schaffen. In regelmäßigen Abständen möchten wir unsere Kunden, Freunde und Hauptakteure der Branche an einem Round Table zusammenbringen, um in diesem schönen Ambiente gemeinsam zu diskutieren, sich auszutauschen und neue Inspirationen zu wecken.

Kommen Sie uns gerne mal besuchen und machen sich ein eigenes Bild von unserer Interpretation des Hauses, ganz nach dem Motto "Denkmal trifft Zeitgeist".

(1) Baark, Katharina (1991), Hamburger Häuser erzählen Geschichte, S. 42

(2) Baark, Katharina (1991), Hamburger Häuser erzählen Geschichte, S. 42

(3) Schramm, v. Bassewith, Hupertz (1985), Häuser aus einem Hause, S. 45

(4) Baark, Katharina (1991), Hamburger Häuser erzählen Geschichte, S. 42

(5) Baark, Katharina (1991), Hamburger Häuser erzählen Geschichte, S. 42
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