Freiheit durch Wort und Klang - Hebräische Musik des 17. Jahrhunderts

Auftaktkonzert zum Lutherjahr 2017 am 25. März. Vorverkauf startet am 01. Februar

(lifePR) ( Isny im Allgäu, )
Das Reformationsjahr in Isny wird am Samstag, 25. März 2017, um 19 Uhr in der Nikolaikirche mit dem Konzert des israelischen Vokalensembles „Profeti della Quinta“ eröffnet. Neben Isny sind die Musiker auf Bühnen in New York, Peking, Tel Aviv, London und Berlin beheimatet. Im Zentrum des Abends stehen Psalmen in hebräischer Sprache, aber auch weltliche Madrigale, die im 17. Jahrhundert der jüdische Komponist Salomone Rossi vertonte. Die Musik dieser Epoche erklingt auf dem Instrumentarium der Zeit: Barockgeigen, Zinken, Dulcian, Violone oder Chitarrone. Vor dem Konzert führt ein Dokumentarfilm in das Leben und Werk des jüdischen Komponisten ein. Der Vorverkauf startet am 01. Februar.

Weltstars zu Gast in Isny

„Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich das renommierte Vokalensemble Profeti della Quinta und viele Spezialisten frühbarocker Instrumente für Isny verpflichten konnte", freut sich Pirmin Frisch, Zinkenist, Lehrer und Kenner der Szene der Alten Musik aus Maierhöfen. Das heute in Basel beheimatete Ensemble bereist seit Jahren mit der Musik des jüdischen Komponisten Salomone Rossi die Welt. Falsettierende Sopran- und Altstimmen, warme Tenor- und Bassklänge kennzeichnen das Klangbild der fünf männlichen Sänger. "Es ist derart prägnant, dass sich niemand seiner Faszination entziehen kann", ist sich Konzertinitiator und -organisator Pirmin Frisch sicher.

Hebräische Wurzeln in Isny

Dass es gelang, das Ensemble gerade im Lutherjahr 2017 für Isny zu gewinnen, gefällt den Veranstaltern des Reformationsjahres, der Isny Marketing GmbH, besonders. Denn im 16. Jahrhundert wirkte ein bedeutender Hebraist in Isny: Paul Fagius. Der Gelehrte beschäftigte sich intensiv mit den Wurzeln der Heiligen Schrift und ließ seine Studien und Erkenntnisse in einer eigens in Isny eingerichteten hebräischen Druckerei festhalten. Zusammen mit dem Rabbiner Elias Levita veröffentlichte er Wörterbücher, Bibelkommentare und andere hebräische Werke, die noch heute in der Prädikantenbibliothek in Isny erhalten sind.

Fagius steht mit seiner intensiven Beziehung zur Hebraistik und zu dem Rabbiner Levita mitten in einem der kontroversesten Kapitel der Reformation: das Verhältnis zwischen Reformation und Judentum.

Info: Pirmin Frisch, Riedholz 24, 88167 Maierhöfen, +49 8383 922114, pirfri@gmx.de

Veranstalter und Vorkauf: Isny Marketing GmbH – Büro für Tourismus, Unterer Grabenweg 18, 88316 Isny im Allgäu, Tel. +49 7562 97536-0, info@insy-tourismus.de , www.isny.de
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.