Sonntag, 19. November 2017


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"24 Stunden in Mannheim" - Sondervorführung im Rahmen des Internationalen Filmfestivals Mannheim-Heidelberg 2017

Mannheim/Heidelberg, (lifePR) - Im Rahmen einer Sondervorführung präsentiert das Internationale Filmfestival Mannheim-Heidelberg die 90-minütige SWR Doku „24 Stunden in Mannheim“ von Rolf Lambert vor der Ausstrahlung am Freitag, den 10. November 2017 um 14.00 Uhr im Stadthaus Mannheim.

„Unser Festival ist der richtige Ort, um diese regionale Filmproduktion zu präsentieren“, so Festivaldirektor Dr. Michael Kötz. „Gerne folgen wir da dem Wunsch unseres Medienpartners SWR, diese interessante Dokumentation von Rolf Lambert über die Stadt Mannheim zu zeigen.“

Zur Dokumentation: Mannheim gehört zu den dynamischsten Städten des Südwestens. Aber wie tickt die Rhein-Neckar-Metropole? Um das herauszufinden, zeigt die SWR Doku „24 Stunden in Mannheim“ von Rolf Lambert einen kompletten Tagesablauf in Mannheim – vor und hinter den Kulissen. Der Film wird am 12. November 2017 um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen gezeigt. Am 19. und 26. November wird zur gleichen Uhrzeit das „24 Stunden in …“-Format aus Mainz und Ulm ausgestrahlt.

Was muss laufen, damit es läuft?
Woher kommt der Strom und woher das Wasser in der Leitung? Wer sorgt dafür, dass der Warenverkehr reibungslos läuft, im Rangierbahnhof oder im zweitgrößten Binnenhafen Deutschlands? Was passiert nachts auf dem Fluss, im Stadtwald oder dem Straßenbahndepot, tags im Theater, bei der Feuerwehr oder im Stadion? Wer sorgt für die Infrastruktur, wer für den sozialen Kitt? Vom Morgengrauen durch den Tag in die Nacht. Die 90-minütige Hochglanz-Doku von Rolf Lambert nimmt den Zuschauer mit auf eine unterhaltsame Reise durch 24 Stunden an verschiedenen Orten Mannheims. Der Film taucht ein in unterschiedlichste Lebenswelten und Milieus einer Stadt mit 330.000 Einwohnern, die aus rund 170 Nationen stammen. Er stellt Menschen vor, die das Mannheimer Räderwerk am Laufen halten, die Tag für Tag ihren Job machen, ohne sich deshalb als kleines Rädchen zu fühlen. Er eröffnet unerwartete Zugänge in öffentliches und nicht-öffentliches Leben einer Stadt, die so bodenständig wie weltoffen ist und deren Zentrum sich in Quadrate aufteilt.

Eine Stadt mit vielen Facetten
Morgens um vier Uhr in Monnem, wie der Kurpfälzer sagt, startet die Doku auf dem Rangierbahnhof und endet 24 Stunden später am selben Ort. Im Laufe der Filmchronik begleitet die Kamera eine Zustellerin auf ihrer Route in den Quadraten, folgt der Spur des Wassers von den Quellen im Stadtwald bis zum historischen Wasserturm, schaut bei der Feuerwehr vorbei und trifft eine junge Frau, die kurz vor der Prüfung zur Straßenbahnfahrerin steht. Der Film macht Station im städtischen Leihamt, auf dem Wochenmarkt und in einem türkischen Brautmodengeschäft, auf einer schwimmenden Tankstelle, die die Flussschiffer versorgt, und im Großkraftwerk. Schließlich geht 's zum Kiezbrunch im Viertel Neckarstadt West. Später trifft das Team eine Graffiti-Künstlerin, die mit Kindern in den Vorstädten arbeitet und besucht einen Rap-Workshop, in dem Mannheimer Kids mit jugendlichen Flüchtlingen einen Song aufnehmen. Auch einem der beiden Stadtförster, einem Theaterbeleuchter und einem Auszubildenden einer Brauerei wird bei der Arbeit über die Schulter geschaut.

Buntes Leben in der Multi-Kulti-Stadt

Mit Mannheim porträtiert die SWR Doku eine Metropole, in der Zuwanderung Tradition hat. Nach dem Ende des Dreißigjährigen Krieges kamen Franzosen, Niederländer, Portugiesen und Polen, um die zerstörte Stadt wieder aufzubauen. Ab den 1960er Jahren zogen Italiener, Griechen und später Türken zu, um in den Industriebetrieben zu arbeiten. Mittlerweile arbeiten dort ihre Enkel. In eindrucksvollen Luftaufnahmen und nahe dran an den Mannheimern präsentiert der Film bildmächtig die unterschiedlichsten Gesichter einer durch und durch bunten Stadt. Der für den Film komponierte Soundtrack trifft den Ton, der Schnitt Rhythmus und Dynamik Mannheims.

Sendereihe „Geschichte und Entdeckungen“

„24 Stunden in Mannheim“ gehört zur Sendereihe „Geschichte und Entdeckungen“. Diese bietet den Zuschauern am Sonntagabend um 20:15 Uhr aufwendig produzierte Dokumentationen zu unterschiedlichsten Wissensgebieten aus dem deutschen Südwesten. Darunter Alltags-, Technik- oder Kulturgeschichte, aber auch Themen wie Archäologie, Geografie, Reise, Tiere und Natur.

Sendung:

„24 Stunden in Mannheim“ von Rolf Lambert wird am Sonntag, 12. November 2017 um 20:15 Uhr im SWR Fernsehen gezeigt.

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