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ICV Newcomer Award 2019 für Masterarbeit "Agile@Controlling"

Sieger kommen von der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung (WHU), der Fachhochschule Kärnten, Villach und der Dualen Hochschule Baden-Württemberg

(lifePR) (Berlin/München, )
Der ICV Newcomer Award 2019 für ist am 16. November in Berlin verliehen worden: Der 1. Preis geht an Daniel Braun und Jakob Merz von der WHU – Otto Beisheim School of Management, Vallendar, für die Masterarbeit: „Agile @ Controlling. How can Controlling Support Different Degrees of Agility in Organizations?”, betreut von Prof. Dr. Utz Schäffer; der 2. Preis an Gernot Domes von Fachhochschule Kärnten, Villach, mit der Masterarbeit: „Die Auswirkungen der Digitalisierung im Kontext von Industrie 4.0 auf die Funktionen des Controllings am Beispiel lokal produzierender Unternehmen“, betreut von Dr. Alexander Sitter; der 3. Preis an Anna Adem von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart, mit der Bachelorarbeit: „Agiles Target Costing in der Halbleiterbranche am Beispiel der Infenion Technologies AG“, betreut von Prof. Dr. Roman Stoi.

Enge Verbindung von Wissenschaft, Lehre und Praxis

Die Jury-Vorsitzende, Prof. Dr. Nicole Jekel, Professorin an der Beuth Hochschule für Technik Berlin, verlieh den ICV Newcomer Award auf der Fachtagung Controlling Inspiration Berlin – CIB 2019 gemeinsam mit der Jury und mit dem Stv. ICV-Vorstandsvorsitzenden, Matthias von Daacke. In ihrer Laudation erklärte Professorin Jekel, „für die praktische Weiterentwicklung des Controllings ist der intensive Austausch mit Hochschulen und anderen Ausbildungseinrichtungen notwendig. In diesem Sinne möchten wir mit dem Preis die Leistung junger Nachwuchskräfte, die bereits während ihres Studiums innovative wissenschaftliche Lösungen für praktische Probleme des Controllings entwickeln, anerkennen.“ Sie dankte allen beteiligten Studierenden und deren Professorinnen und Professoren, weil diese den Praxisbezug in ihrer Lehre und Forschung pflegen. „Für die Controller-Praxis ist es von großer Bedeutung, dass sich Studierende während ihrer Ausbildung nicht nur mit theoretischen Konzepten und Methoden, sondern auch mit deren praktischer Anwendung und daraus entstehenden Problemen beschäftigen.“

Zwölf Teilnehmende aus allen Ländern der DACH-Region hatten Abschlussarbeiten eingereicht. Diese deckten thematisch von klassischen Controlling-Instrumenten wie der Kostenrechnung und der Budgetierung über das Risikomanagement bis zu Agilität und Digitalisierung die ganze Bandbreite ab. Zudem bildeten auch die einreichenden Institutionen die gesamte Breite des Hochschulspektrums ab, was laut Professorin Jekel für eine breite Akzeptanz des Nachwuchspreises in der Hochschullandschaft spreche.

Jury-Mitglieder würdigen die Siegerarbeiten

Der von Prof. Dr. Nicole Jekel geleiteten Jury gehören an: Gerhard Radinger, Trainer der CA Controller Akademie; der langjährig ehrenamtlich im ICV engagierte Dr. Walter Schmidt aus Berlin; Christina Keindorf, Leiterin Konzerncontrolling DB Konzern (CC), in Personalunion Leiterin Controlling Gruppen-/Servicefunktionen (CCH) sowie Kfm. Geschäftsführerin Usedomer Bäderbahn, Vorstand Finanzen DB Barnsdale AG, Kfm. Geschäftsführerin DB Competition Claims GmbH, und Ute Schröder von den Controlling-Benchmark-Zirkeln.

Bei ihrer Entscheidung hat die Jury – wie in den Jahren zuvor – feste Kriterien angelegt: Neben der wissenschaftlichen Fundierung ging es bei der Entscheidung vor allem um die praktische Relevanz der Fragestellung, die direkte Umsetzbarkeit der entwickelten Konzepte, den Innovationsgrad der Abschlussarbeiten sowie um die Konformität der Arbeiten bzw. derer kritischen Diskussion zu den Grundsatzpositionen des ICV.

Jury-Mitglied Gerhard Radinger hielt die Laudatio für die 3. Preisträgerin:  Anna Adem von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg mit der Bachelorarbeit „Agiles Target Costing in der Halbleiterbranche am Beispiel der Infenion Technologies AG“, betreut von Prof. Dr. Roman Stoi.

Die Arbeit sei eine gute Mischung aus Theorie und Praxis, eine Verbindung von Controlling-Klassiker (Target Costing) und modernem Thema (Agilität). Hier sei eine eigenständige und innovative Konzeption zum agilen Target Costing in der Halbleiterindustrie erarbeitet worden. Das Werk überzeuge insbesondere im Praxisteil durch die detaillierte Analyse der Situation im Ausbildungsunternehmen sowie durch die exemplarische Umsetzung der erarbeiteten Konzeption auf ein konkretes Chipentwicklungsprojekt, das messbare Erfolge gezeigt habe. Der innovative Ansatz bestehe in der Verknüpfung des klassischen Target-Costing-Prozesses mit agilen Methoden der Organisation und des Projektmanagements. Das ermögliche, erfolgsrelevante Bedürfnisse und die Preisbereitschaft der Kunden bereits zu Beginn der Produktentwicklung einzubeziehen. Nach dem „Fail-early-Prinzip“ ließen sich erste Entwicklungsergebnisse iterativ bewerten, um sie bei Bedarf unter Beachtung vom Markt erlaubter Kosten sowie von Kundenanforderungen schnell und flexibel anzupassen.

Die Jurorin Christina Keindorf hielt die Laudatio für den 2. Preisträger: Gernot Domes von der Fachhochschule Kärnten, Villach, mit seiner Masterarbeit „Die Auswirkungen der Digitalisierung im Kontext von Industrie 4.0 auf die Funktionen des Controllings am Beispiel lokal produzierender Unternehmen“, die von Dr. Alexander Sitter betreut wurde.

Die Arbeit beantworte anhand empirischer Untersuchungen die Frage, inwieweit lokale Produktionsunternehmen auf die Veränderungen der Funktionen und Aufgabengebiete des Controllings im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung und Industrie 4.0 vorbereitet sind. Diese Problemstellung sei anhand eines bestehenden Reifegradmodells zur digitalen Transformation im Controlling, welches der Autor eigenständig erweitert habe, um konkrete Handlungsempfehlungen für produzierende Unternehmen ableiten zu können. „Damit verbindet Herr Domes in beispielhafter Weise Theorie und Praxis.“

Jury-Mitglied Dr. Walter Schmidt würdigte den 1. Preisträger: Eine gemeinschaftliche eingereichte Abschlussarbeit von Daniel Braun und Jakob Merz von der WHU – Otto Beisheim School of Management, „Agile @ Controlling. How can Controlling Support Different Degrees of Agility in Organizations?”, betreut von Prof. Dr. Utz Schäffer.

„Die beiden Autoren haben sich nicht nur der Mühe unterzogen, die Vielzahl sich zum Teil widersprechender Agilitäts-Definitionen zu ordnen. Sie haben es auch verstanden, die doppelte Bestimmung von Agilität – externe Erwartungen und interne Ordnungsprinzipien – in eine intuitiv verständliche Matrix zu fassen. Das ist schon für sich eine schöpferische Leistung, die besondere Anerkennung verdient. Dadurch, dass sie beide Dimensionen mit dem Gedanken der Flexibilität verbinden, schaffen sie einen Agilitäts-Rahmen, in den die vielfältigen Aspekte der Führung von Unternehmen und Organisationen eingeordnet werden können“, so Dr. Schmidt. Die Autoren seien aber noch einen Schritt weiter gegangen, indem sie gezeigt hätten, dass Agilität keine „Alles oder Nichts-Aufgabe“ darstellt, sondern differenziert auf verschiedene Inhalte und Organisationsstrukturen angewandt werden kann. „Mit ihrer Matrix geben die beiden Autoren dem praktischen Controlling ein einfach zu nutzendes Instrument in die Hand, um sowohl den Grad der Agilitätsansprüche als auch jenen seiner Umsetzung bestimmen zu können“, so Dr. Schmidt. „Ich hoffe, dass diese Matrix sich schnell verbreiten wird. Nur selten sind fundierte wissenschaftliche Erkenntnis und praktische Nutzbarkeit so dicht beieinander.“

Der seit 2005 alljährlich verliehene, mit insgesamt 4.050 Euro dotierte Preis wurde auch in diesem Jahr wieder vom Haufe Verlag und der Haufe Akademie gesponsert.

Internationaler Controller Verein eV

Der ICV (Internationaler Controller Verein eV) hat in D, A, CH sowie in zwölf weiteren Ländern Europas rund 6.000 im praktischen Controlling tätige Mitglieder. Das Leitziel der ICV-Controlling-Philosophie ist ökonomisch nachhaltiger Erfolg. Mit seinem Ehrenvorsitzenden Dr. Dr. h.c. Albrecht Deyhle hat der 1975 gegründete Verein das Controlling im deutschen Sprachraum geprägt und Standards gesetzt. Der ICV führt Controller, CFOs, Manager und Wissenschaftler zusammen und orientiert sich strikt am Nutzen seiner Mitglieder. Im Zentrum stehen Erfahrungsaustausch, Know-­how-Transfer, Fokussierung auf zukunftsorientierte Trends und Netzwerken. Der Verein verbindet Praxiserfahrungen und neueste Forschungsergebnisse, bereitet dieses Wissen für die praktische Umsetzung auf. Der ICV leistet damit einen Beitrag zum persönlichen Erfolg seiner Mitglieder und zur nachhaltigen Wertsteigerung von Unternehmen. ICV-Vorsitzender ist Prof. Dr. Heimo Losbichler, FH Steyr, stellv. ICV-Vorsitzender ist Matthias von Daacke, BLANCO GmbH & Co. KG.

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