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Pressemitteilung BoxID: 674979 (Institut für Internationale Kommunikation (IIK Düsseldorf e.V.))
  • Institut für Internationale Kommunikation (IIK Düsseldorf e.V.)
  • Eulerstraße 50
  • 40477 Düsseldorf
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  • Ansprechpartner
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"Erdogan-Flüchtlinge" in Integrationskursen -Teilnehmer berichten

(lifePR) (Düsseldorf, ) Die Türkei ist auf dem Vormarsch, zumindest was die Anzahl derer angeht, die Asyl in Deutschland beantragen. Beim Institut für Internationale Kommunikation (IIK) spiegelt sich die politische Entwicklung in der Zusammensetzung der Teilnehmer in den Integrationskursen wider. Bildeten im letzten Jahr noch die Syrer die größte Gruppe der Deutschlerner, kommen aktuell immer mehr Menschen aus der Türkei an das Institut, um hier so schnell wie möglich die deutsche Sprache zu erlernen. „Überwiegend sind es Bildungsbürger - Ärzte, Anwälte oder Lehrer und Lehrerinnen, die mit der Familie aus der Türkei flüchten mussten“, so IIK-Geschäftsführer Matthias Jung.

Die IIK-Erfahrungen bestätigen die aktuellen Zahlen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). In 2016 wurden insgesamt 5.742 Asylanträge von türkischen Bürgern und Bürgerinnen gestellt, im Vorjahr waren es lediglich 1.767.

Von Januar  bis Ende August dieses Jahres suchten bereits 4.709 Menschen Asyl in Deutschland. Im August waren es alleine 877 Anträge, so viele wie noch nie seit dem Putschversuch gegen Präsident Recep Tayyip Erdogan. Die Türkei rückte damit auf Platz 8 auf der Liste der zehn stärksten Herkunftsländer. Im Vergleichszeitraum Januar bis August des letzten Jahres lag sie noch auf Platz 14.

Die Vertreter der Presse haben die Möglichkeit, einige Teilnehmer aus den Integrationskursen zu interviewen: Aufgrund der politischen Lage bitten wir jedoch, die Namen zu anonymisieren. Für ein Interview steht Ihnen außerdem der IIK-Geschäftsführer Matthias Jung zur Verfügung.