Zehn Prozent Bioerdgas an Erdgastankstellen in Mecklenburg-Vorpommern: Initiativkreis beschließt Beimischung für 2011

(lifePR) ( Kabelsketal, )
Die Energieversorger setzen an ihren Erdgastankstellen auf den regenerativen Kraftstoff Bio-Erdgas. Auf seiner diesjährigen Mitgliederversammlung am 10. Dezember beschloss der Initiativkreis Mecklenburg-Vorpommern "Das Erdgasfahrzeug" (IK M-V) eine dauerhafte Beimischungsquote von bis zu zehn Prozent Bio-Erdgas ab 2011. "Die Beimischung sehen wir als ersten Schritt zu einer kontinuierlichen Senkung der CO2-Bilanz für Erdgasfahrzeuge in Mecklenburg-Vorpommern", erklärt Frank Schmetzke, Vorsitzender des IK M-V, in dem sich 19 Energieversorger des Bundeslandes gemeinsam dem Thema Erdgas als Kraftstoff widmen. Durch die Beimischung von Bio-Erdgas wird die ohnehin schon sehr gute CO2-Bilanz von Erdgasfahrzeugen mit Einsparungen von beispielsweise 25 Prozent im Vergleich zu einem Benziner weiter verbessert.

Unterstützung für das Vorhaben erfährt der IK M-V auch von der Landespolitik. "Ein Drittel des CO2-Austoßes in Mecklenburg-Vorpommern entsteht im Bereich Verkehr", erklärte Rudolf Borchert, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion auf der Mitgliederversammlung. "Um hier eine bessere Bilanz zu erzielen, muss Erdgas als Kraftstoff mit der Beimischung von regenerativ erzeugtem Bioerdgas eine größere Rolle spielen. Denn in einem Flächenland wie Mecklenburg-Vorpommern bleibt der Individualverkehr unverzichtbar." Borchert ist seit 2002 selbst Erdgasfahrer und sieht in dem Thema auch zukünftig ein Schwerpunkt seiner politischen Arbeit. "Wir setzen auf eine zukunftsfähige und umweltschonende Verkehrspolitik. Der Ausbau der Infrastruktur von Tankstellen für regenerative Kraftstoffe muss vorangetrieben werden", so Borchert weiter.

Regenerativ erzeugtes Bio-Erdgas kann von Erdgasfahrzeugen ohne technische Umrüstung bis zu 100 Prozent betankt werden. Bereits heute wird an ca. 14 Prozent der rund 900 Erdgastankstellen in Deutschland Bio-Erdgas beigemischt. Mit dem geplanten Engagement der Energieversorger in Mecklenburg-Vorpommern wird dieser Anteil weiter ausgebaut.
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