Donnerstag, 19. Juli 2018


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Endspurt für Immobiliendarlehensvermittler: Registereintrag bis 21. März

Bielefeld, (lifePR) - Immobiliardarlehensvermittler, die noch keine Erlaubnis nach neuem Recht haben, müssen sich beeilen: Am 21. März endet für sie die Übergangsfrist, teilt die Industrie- und Handelskammer Ostwestfalen zu Bielefeld (IHK) mit. Wer bis dahin nicht registriert sei und keine Erlaubnis nach Paragraf 34i der Gewerbeordnung vorweisen könne, dürfe vom 22. März an gewerbsmäßig keine Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträge mehr vermitteln. Die IHK ist zuständig für deren Erlaubnisverfahren und Registrierung. Aktuell sind etwa 800 Immobiliardarlehensvermittler aus Ostwestfalen im Register eingetragen. Bislang reichte es für eine Erlaubnis zur Vermittlung von Baufinanzierungen aus, so die IHK, Zuverlässigkeit und geordnete Vermögensverhältnisse nachzuweisen. Nach der neuen EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie müssen die Vermittler zusätzlich eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen und ihre Sachkunde nachweisen. Wer in der Vergangenheit eine entsprechende Gewerbeerlaubnis hatte, kann bis zum 21. März im sogenannten „vereinfachten Verfahren“ eine neue Erlaubnis beantragen. Auf eine erneute Prüfung der Zuverlässigkeit wird dann laut IHK verzichtet. Auch diese Vermittler müssten aber ihre Sachkunde nachweisen. Ausnahme: Wer seit dem 21. März 2011 ununterbrochen Immobiliardarlehen an Verbraucher vermittelt hat, müsse keine Sachkundeprüfung ablegen. Ebenso können bestimmte Qualifikationen, wie die Ausbildung zum Bankkaufmann, als Sachkundenachweis anerkannt werden. Weitere Infos bei: IHK, Telefon 0521 554 210 oder -211 (Franziska Kruel beziehungsweise Malina Zudrop).

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