Überzeugungsarbeit für den Ausbau der E 233 bleibt wichtig

IHK-Regionalausschuss Emsland tagte im Ringhotel LOOKEN INN

(lifePR) ( Osnabrück, )
„Mit dem neuen Bundesverkehrswegeplan 2030 können wir sehr zufrieden sein. Alle wichtigen Verkehrsprojekte der Region stehen im vordringlichen Bedarf. Jetzt kommt es auf die Umsetzung an. Das Emsland braucht den vierstreifigen Ausbau der E 233 so schnell wie möglich.“ Dies erklärte Ulrich Boll, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Landkreis Emsland, in der aktuellen Sitzung des Ausschusses im Ringhotel LOOKEN INN in Lingen.

Inhaltlicher Schwerpunkt der Sitzung waren die Perspektiven für das Emsland nach der Kommunalwahl und vor der Landtagswahl im Januar 2018. Als Landtagsabgeordneter und wiedergewählter Vorsitzender der CDU-Fraktion im Kreistag stellte sich Bernd-Carsten Hiebing (CDU) der Diskussion mit den emsländischen Unternehmern. Neben Infrastrukturprojekten wie der E 233 wurde dabei auch über Fachkräftesicherung und die Integration von Flüchtlingen diskutiert.

Hiebing bekräftigte seine Unterstützung für den Ausbau der E 233 auf Kreis- und Landesebene. „Die Landkreise Emsland und Cloppenburg sind mit gut zehn Millionen Euro in Vorleistung gegangen, um den Ausbau zu beschleunigen. Wer aber glaubt, es werde deshalb automatisch auch gebaut, der täuscht sich“, erklärte der CDU-Politiker. Es sei noch einiges an Überzeugungsarbeit zu leisten. In diesem Zusammenhang bat er die emsländischen Unternehmen um noch mehr Unterstützung.

Zum Thema Fachkräftesicherung stellten die Ausschussmitglieder in Übereinstimmung mit Hiebing fest, dass Arbeitskräfte wie etwa Fahrer oder Lagerarbeiter vielfach vergeblich gesucht würden. Hier seien keine kurzfristigen Lösungen zu erwarten. Hiebing machte deutlich, dass man alle Ansatzpunkte nutzen müsse – von der Stärkung der dualen Berufsausbildung über die stärkere Erwerbsbeteiligung von Frauen bis hin zur Verlängerung der Lebensarbeitszeit. „Wichtig wäre dabei auch, das Image des Emslandes vor allem bei jungen Menschen weiter zu verbessern“, so Hiebing.

Flüchtlinge können aus Sicht der Ausschussmitglieder derzeit nur einen sehr überschaubaren Beitrag zur Fachkräftesicherung beitragen. Nach Angaben von Hiebing gibt es im Emsland derzeit etwa 5.000 Flüchtlinge, von denen mittelfristig schätzungsweise 3.000 in Arbeit vermittelt werden könnten. Diese Zahl sei gemessen am Bedarf der Unternehmen gering. Dennoch sei ein schneller Arbeitsmarktzugang für Flüchtlingen wichtig. „Wir können aus unseren früheren Erfahrungen mit der Integration von Zuwanderern lernen. Die Eingliederung der Spätaussiedler aus den Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion in den 1990er Jahren war eine Erfolgsgeschichte. Warum sollte uns das nicht auch heute mit den Flüchtlingen gelingen?“, erklärte der Ausschussvorsitzende Ulrich Boll.

Im Rahmen einer Betriebsführung durch das vor kurzem eröffnete Hotel LOOKEN INN erläuterte Geschäftsführer Wolfgang Hackmann das Konzept: Ein Viersternehotel in zentraler Lage war nach Auffassung von Hackmann für den Standort Lingen längst überfällig. Das von einem Investor aus Hörstel (Kreis Steinfurt) errichtete Haus ergänze die drei bereits bestehenden Hotels der Hotelgruppe hervorragend. Diese sei damit an vier Standorten in Meppen, Lingen und Papenburg mit insgesamt 420 Betten und 58 Mitarbeitern vertreten.

Weitere Informationen: IHK, Frank Hesse, Tel.: 0541 353-110 oder E-Mail: hesse@osnabrueck.ihk.de

 
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