Montag, 20. Februar 2017


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IHK: Mehr Pleiten bei Industriebetrieben und Dienstleistern

(lifePR) (Osnabrück, ) Die Wirtschaftskrise spiegelt sich in der Region Osnabrück-Emsland bislang noch nicht auf breiter Front in der Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen wider. In den ersten drei Quartalen 2009 meldeten 243 Unternehmen Insolvenz an, 4,7 % weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies teilt die IHK Osnabrück-Emsland nach Auswertung der amtlichen Statistik mit.

In den einzelnen Wirtschaftszweigen verlief die Entwicklung unterschiedlich. Im Handel und im Gastgewerbe ging die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Vergleich zum Vorjahr um 19 bzw. 25 % zurück. Die Industrie verzeichnete hingegen einen Pleitenzuwachs von 18,8 %. Auch unter den unternehmensnahen Dienstleistern mussten mehr Unternehmen als im Vorjahreszeitraum Insolvenz anmelden (+14 %).

Die IHK rechnet damit, dass im kommenden Jahr mehr Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Im Aufschwung fehle erfahrungsgemäß vielen Betrieben Geld, um Aufträge vorzufinanzieren. Wichtige Informationen zum Insolvenzverfahren bietet die IHK-Publikation "Insolvenzrecht", die im Dezember in neuer Auflage erschienen ist. Die Themen reichen von den Voraussetzungen für die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens über Recht, Pflichten und Probleme im Verfahren bis hin zu Verbraucherinsolvenzen und Möglichkeiten der Restschuldbefreiung. Anhand von Beispielen wird das moderne Insolvenzrecht erläutert. Gläubiger finden Rat, wie sie ihre Rechte in der Insolvenz des Schuldners wahren können. Schuldnern werden Wege aufgezeigt, wie sie sich aus der Überschuldung befreien können. Auch für Nicht-Juristen bietet der Leitfaden einen schnellen Einstieg ins Insolvenzrecht.

Die Publikation "Insolvenzrecht" (180 S., DIN A 5) kostet 20 Euro und ist zu beziehen über www.osnabrueck.ihk24.de/shop. Die IHK-Insolvenzstatistik steht unter www.osnabrueck.ihk24.de/insolvenzen kostenlos zum Download bereit.

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