Sonntag, 19. Februar 2017


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Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) führt neue Abgabe ein

Zahlungspflicht

(lifePR) (Halle, ) Die Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) weist darauf hin, dass seit 2015 Baubetriebe eine Abgabe für das Berufsbildungsverfahren von jährlich mindestens 900 Euro zahlen müssen, unabhängig davon, ob sie tatsächlich ausbilden. Die Zahlungspflicht beruht auf einer Vereinbarung der Bauverbände und der Gewerkschaft. Viele Baubetriebe erhalten inzwischen die entsprechenden Zahlungsaufforderungen und sind oft verunsichert.

"Wir merken dies zunehmend an entsprechenden Nachfragen", berichtet Heike Sommer, Referentin im Geschäftsbereich Recht und Fair Play der IHK. Bisher wurde das Berufsbildungsverfahren im Baugewerbe ausschließlich über die Beiträge der Arbeitgeber zur Sozialkasse der Bauwirtschaft finanziert, die gewerbliche Arbeitnehmer und/oder Auszubildende beschäftigten. "Nach der Neuregelung sind nunmehr alle Bauunternehmen verpflichtet, einen betriebsbezogenen jährlichen Mindestbeitrag zur Finanzierung der Berufsausbildung zu zahlen", erklärt Sommer. Damit werden auch alle Einzelunternehmer ohne Angestellte oder Auszubildende an der Finanzierung beteiligt. Betriebsgröße, Umsatzzahlen oder Ähnliches spielen bei der Erhebung des Mindestbeitrages keine Rolle. "Zur Begründung der neuen Abgabe wird angeführt, dass auch Solo-Selbständige im Baugewerbe von gut ausgebildeten Fachkräften profitieren", so Sommer.

Der jährlich zu zahlende Mindestbeitrag für den Zeitraum Oktober bis September des Folgejahres beträgt 900 Euro. Der Beitrag gilt mit Wirkung zum 1. April 2015, sodass für die Monate April bis September 2015 ein Mindestbeitrag von 450 Euro zu zahlen ist.

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