Sonntag, 21. Januar 2018


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Saisonbericht Tourismus der IHK Chemnitz: Nach Stimmungshoch im Gastgewerbe Erwartungen etwas gedämpfter

Chemnitz, (lifePR) - Nach der aktuellen Saisonumfrage Tourismus blickt die große Mehrheit der über 100 beteiligten gastgewerblichen Unternehmen der IHK Chemnitz positiv auf das Sommergeschäft von Mai bis Oktober 2014 zurück. Gegenüber dem Vorjahr mit seinem Juni-Hochwasser hat sich die Geschäftslage in Beherbergung und Gastronomie spürbar verbessert. Über gute Geschäfte im zurückliegenden Sommerhalbjahr berichten die Hälfte der Hotels und Herbergen sowie vier von zehn Restaurants.

Demgegenüber war jeder zehnte gastgewerbliche Betrieb mit dem Sommergeschäft nicht zufrieden. Nach Unternehmensangaben hat sich das ungünstige Augustwetter vor allem in Ausflugslokalen und im Biergartenbetrieb ausgewirkt. Auch Straßenbaumaßnahmen, mangelndes Fachpersonal sowie die Vereins- und Schwarzgastronomie beeinträchtigen die Geschäfte. Positiv werden Marketingmaßnahmen der Tourismusverbände der Region wahrgenommen.

Insgesamt wird nach dem Stimmungshoch aus dem Herbst die begonnene Wintersaison 2014/2015 etwas nüchterner betrachtet. Die meisten Befragten gehen zwar von einer gleichbleibenden Geschäftsentwicklung aus, allerdings gibt es im Vergleich zum Vorjahr mehr Gastronomen, die eine Verschlechterung der Geschäftstätigkeit befürchten. Die Risiken werden vor allem in der Entwicklung der Arbeitskosten gesehen, auch mit Blick auf die Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes.

Somit bleiben die Beschäftigungspläne in Hotellerie und Gastronomie hinter dem Vorjahr etwas zurück. Vergleichsweise mehr Betriebe rechnen mit Stellenabbau. Die Mehrheit will allerdings ihren Personalbestand halten. "Gutes Personal ist für das Gastgewerbe enorm wichtig. Das Thema Fachkräftemangel ist und bleibt ein Dauerbrenner", so Thomas Jahn, Vorsitzender des Tourismusausschusses der IHK Chemnitz. So beklagen knapp vier von zehn Befragten, dass sie offene Stellen nicht besetzen können. Dabei handelt es sich im Durchschnitt um zwei Arbeitsstellen pro Betrieb. Gesucht werden vor allem Arbeitskräfte mit abgeschlossener dualer Berufsausbildung, wie z. B. Köche und Hotel- und Restaurantfachleute.

Thomas Jahn resümiert: "Auszubildende im Gastgewerbe sind die Fachkräfte von morgen. Doch es wird im Wettbewerb mit anderen Bildungswegen und anderen Branchen für das Gastgewerbe immer schwieriger, Ausbildungsplätze mit geeigneten und motivierten Bewerbern zu besetzen. Es wird wohl die entscheidendste Herausforderung für die Gastronomie und Hotellerie, die Jugendlichen für eine Karriere in ihren Unternehmen zu begeistern"

Generell setzen gastgewerbliche Unternehmen auch auf die Ausweitung der Beschäftigung bzw. Einstellung älterer Mitarbeiter sowie die Steigerung der Arbeitgeberattraktivität. Darüber hinaus denken mehr Unternehmer darüber nach, eventuell auch Fachkräfte aus dem Ausland einzustellen.

Über die Hälfte der an der Umfrage beteiligten gastgewerblichen Unternehmen planen Investitionen. Damit liegt die Investitionsbereitschaft in der Beherbergung unter und in der Gastronomie auf Vorjahresniveau. Schwerpunkte in der Investitionstätigkeit sind Modernisierung und Ersatzbeschaffung. Zunehmend wird auch in Angebotserweiterungen investiert.

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