Energie-Dienstleistungsgesetz fordert Energieaudits für Nicht-KMU

(lifePR) ( Chemnitz, )
Bis zum 05. Dezember 2015 sind alle Nicht-KMU (Klein- und mittelständischen Unternehmen) aufgefordert, ein Energieaudit nach DIN EN 16247-1 durchzuführen, von qualifizierten Fachexperten abnehmen zu lassen und in Abständen von 4 Jahren zu wiederholen. Das sieht die Novelle des Gesetzes über Energiedienstleistungen (EDL-G) vor, auf die der Energiecoach der IHK Chemnitz, Enrico Eydam aufmerksam macht. Als Nachweis der Erfüllung der Vorgaben gelten alternativ ein zertifiziertes Energiemanagementsystem (ISO 50001) oder ein Umweltmanagementsystem (EMAS).

Betroffen davon sind nicht nur Unternehmen des produzierenden Gewerbes, sondern Unternehmen aller Branchen, die nicht zu den klein- und mittelständischen Unternehmen (bis 250 Mitarbeiter, Jahresumsatz von höchstens 50 Mio. EUR oder Jahresbilanzsumme von höchstens 43 Mio. EUR) gehören.

Die Novelle dient der Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie, die von ihren Mitgliedsstaaten eine Steigerung der Energieeffizienz bis 2020 um 20 % fordert. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat zur Unterstützung der Unternehmen ein Merkblätter zur Durchführung des Audits und zu den Anforderungen an die Auditoren veröffentlicht.
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