Mittwoch, 22. Februar 2017


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IHK-Spitze trifft Volker Kauder: Politiker sagt Unterstützung beim Thema Gäubahn zu

(lifePR) (Villingen-Schwenningen, ) Die Tagung der Vollversammlung des Deutschen Industrie- und Handelskammertages in Berlin nahmen Dieter Teufel und Thomas Albiez, Präsident beziehungsweise Hauptgeschäftsführer der IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg, zum Anlass, sich mit dem Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Volker Kauder, zu einem persönlichen Meinungsaustausch zu treffen.

Gegenstand des einstündigen, in Kauders Berliner Fraktionsbüro geführten Gesprächs waren verschiedene Themen der Regionalentwicklung, wobei das Thema Gäubahn einen Schwerpunkt bildete.

So waren sich beide Seiten einig, dass der Ausbau der Gäubahn keinen weiteren Aufschub verträgt und dringend vorangetrieben werden muss. "Die Region Schwarzwald-Baar-Heuberg ist nicht nur auf eine intakte Straßeninfrastruktur angewiesen, sondern auch auf eine leistungsstarke Schieneninfrastruktur. Gerade im Nord-Süd-Verkehr kommt der Gäubahn hier eine Schlüsselfunktion zu, weil sie die Wirtschaftsregion Stuttgart mit den Metropolen der Schweiz und den Industriezentren Oberitaliens verbindet. Und hiervon profitiert natürlich auch die Industrieregion Schwarzwald-Baar-Heuberg nachhaltig", brachte Dieter Teufel die Bedeutung der Gäubahn auf den Punkt.

Tatsächlich gestalte sich die Situation auf der Gäubahn im Alltag mehr als unbefriedigend: Verspätungen seien an der Tagesordnung, was die Strecke für den Wirtschaftsverkehr immer uninteressanter mache, zum Nachteil der gesamten Region.

Der rasche Ausbau der Gäubahn sei daher dringend angezeigt, gerade vor dem Hintergrund des inzwischen begonnenen Jahrhundertprojekts Stuttgart 21. Dieter Teufel: "Die IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg steht ganz klar hinter Stuttgart 21. Es muss aber auch klar sein, dass Stuttgart 21 nur dann zu einem Erfolg werden kann, wenn es in alle Richtungen seine volle Wirkung entfalten kann. Damit ist der Ausbau der Gäubahn unverzichtbar."

Volker Kauder teilt diese Auffassung und sagte den Wirtschaftsvertretern zu, all seine Einflussmöglichkeiten zu nutzen, um für den Ausbau der Gäubahn zu werben: "Der Ausbau für Land und Region ist völlig unstrittig. Sie ist ihre wichtigste Lebensader auf dem Schienenweg. Wenn wir tatenlos zusehen, dass diese in ihrer Leistungsfähigkeit weiter eingeschränkt wird, ist der Infarkt vorprogrammiert."

In diesem Zusammenhang lobt Kauder ausdrücklich das große Engagement der IHK, die sich seit Jahren für den Ausbau der Gäubahn stark mache, aber auch darüber hinaus stets eine verlässliche, kompetente Ansprechpartnerin sei. "Auf solche Partnerschaften sind wir Politiker angewiesen, denn wir können immer nur so gut sein, wie die Informationen, die wir von der Basis erhalten", so Kauder.

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