Mittwoch, 24. Mai 2017


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Mehr Effizienz im Gesundheitswesen durch eHealth

(lifePR) (Berlin, ) Informationstechnologien im Gesundheitswesen (eHealth) bekommen in Berlin und Brandenburg ein immer höheres Gewicht. Sie ermöglichen eine bessere medizinische Versorgung auch in strukturschwachen Gegenden, fördern Wachstum und Beschäftigung und sorgen für mehr Effizienz im Gesundheitswesen. Welche Chancen diese Entwicklungen bieten, beleuchtet am Mittwoch (24. September) ein eHealth-Forum im Rahmen des IT-Kongresses Xinnovations in der Bundeshauptstadt. Bei dieser Veranstaltung in der Humboldt-Universität werden auch die Ergebnisse des Monitorings Gesundheitswirtschaft & eHealth Deutschland 2008 präsentiert. Dieses Monitoring wird seit 2005 von der Wegweiser GmbH Berlin in Kooperation mit BDI, Bitkom, ZVEI, VKD, BMC, BVDA und dem Hartmannbund durchgeführt. Auf Anregung der IHK Berlin wurden die Befragungsergebnisse gesondert für die Region Berlin-Brandenburg ausgewertet.

Bereits jetzt steht fest, dass die Bedeutung von eHealth stetig wächst. Darin sind sich Krankenhausvertreter, niedergelassene Ärzte, Apotheker und Krankenversicherungen, aber auch das Land Berlin, das Netzwerk HealthCapital Berlin-Brandenburg, die IHK Berlin und der Xinnovations e.V. einig. Im Mittelpunkt stehen vor allem elektronische Patienten- und Gesundheitsakten, Gesundheitsnetzwerke, Telediagnostik, Teleradiologie und Telemonitoring - Themen, über die auch beim eHealth-Forum debattiert wird.

"Viele europäische Nachbarländer - zum Beispiel Dänemark und die Niederlande - sind uns bei der Einführung von eHealth-Programmen voraus", so der Sprecher von HealthCapital Berlin- Brandenburg, Prof. Dr. Dr. Günter Stock, im Vorfeld des Forums. In Deutschland gebe es zwar viele wunderbare technische Lösungen. Diese würden aber zu wenig als Möglichkeiten begriffen, den demographischen Wandel zu bewältigen. Es sei an der Zeit, auch in Berlin und Brandenburg diese Pilot- und Modellprojekte in die Regelversorgung zu überführen.

IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Eder verwies darauf, dass sich der Einsatz von IT in den vergangenen Jahren als Erfolgsfaktor für chronisch unterfinanzierte Krankenhäuser erwiesen hat.

Aus der Not geborene eHealth-Lösungen hätten sich zu Innovationsmotoren entwickelt. "Wenn unsere Gesundheitsregion Leitmarkt für innovative Lösungen wird, können wir noch viel stärker Wachstum und Beschäftigung generieren", bekräftigte Eder. Bereits heute seien in der Region circa 100 Unternehmen in dieser Branche tätig, darunter in Berlin die Heart AG, Biotronik GmbH & Co. KG, Frey Computersysteme GmbH, MEYTEC GmbH, Siemens Medical Solutions GSD GmbH und die getemed Medizin- und Informationstechnik AG.

"Wir wollen dazu beitragen, die Kooperation von Kompetenznetzwerken zu verstärken, um die Verwertung von Forschungs- und Entwicklungsergebnissen zu befördern", erklärte der Vorstandsvorsitzende von Xinnovations e.V., Rainer Thiem. Darüber hinaus sei der Xinnovations- Kongress ein Angebot zum Dialog von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, um Trends zu erkennen und Perspektiven für wirtschaftliches Wachstum zu eröffnen.

Weitere Informationen zum eHealth-Forum und einzelnen Vorträgen finden Sie unter www.xinnovations.de oder www.ihk-berlin24.de, Dokumentennummer 53046.

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