Samstag, 27. Mai 2017


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iGZ-Hauptgeschäftsführer appelliert für Gleichschritt der Zeitarbeitgeberverbände

EAWP-Bundeskongress: Werner Stolz lädt zur Zusammenarbeit

(lifePR) (Schkeuditz, ) Ein kleiner Schritt für den Hauptgeschäftsführer des iGZ, der zu einem großen Schritt für die gesamte Zeitarbeitsbranche werden könnte: Im Rahmen des Bundeskongresses der Personaldienstleister in Schkeuditz bei Leipzig bot RA Werner Stolz, Hauptgeschäftsführer des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen, in seinem Vortrag den Vertretern der anderen Zeitarbeitgeberverbände an, gemeinsam am runden Tisch ein solides tarifliches Mindestlohnfundament für einen fairen Wettbewerb und faire Löhne zu schaffen - und auf diese Weise mit einer Stimme vor der Politik zu sprechen. Er sei davon überzeugt, betonte Stolz unter dem lautstarken Applaus der Kongressteilnehmer, dass ein solcher Schritt auch von Seiten der Politik begrüßt werden würde. In diesem Zusammenhang mahnte der iGZ-Hauptgeschäftsführer, jetzt unter neuer Regierungskoalition die Chancen der Gestaltungsmöglichkeiten für die Zeitarbeitsbranche zu nutzen, "bevor andere die Bedingungen regeln". Zum mittlerweile vierten Mal hatte die Europäische Akademie für Wirtschaft und Personaldienstleistung (EAWP) zum Bundeskongress für Personaldienstleister geladen - neben zahlreichen Vertretern der Branche folgten auch Experten aus Wirtschaft und Forschung dem Ruf nach Sachsen. Auf große Resonanz stießen dabei am Dienstag die hochkarätigen Fachvorträge zu allen aktuellen Themen der Zeitarbeit. Besonderes Gehör fand dabei unter anderem der Beitrag von RA Oliver Bertram, der sich mit dem Thema "Neue Wege in der Zeitarbeit -Interimsmanagement/ Einsatz von Freelancern" beschäftigte. Bertram unterstrich, die Zukunft der Zeitarbeit liege im Einsatz von qualifizierten Fachkräften. Zudem luden die Veranstalter die Besucher mit einem Beitrag zur Arbeitnehmerüberlassung in Europa zum Blicküber den deutschen Tellerrand: Gerhard Flenreiss, Bundesobmann der Personaldienstleister Allgemeiner Fachverband des Gewerbes Wirtschaftskammer Österreich, stellte die rechtlichen Rahmenbedingungen, praktische Anwendungsbereiche und den grenzüberschreitenden Personaleinsatz am BeispielÖsterreich vor. Die Teilnehmer des Kongresses nutzten dabei auch die Gelegenheit, jeweils ihre Fragen zu stellen und mit den Referenten sachbezogen zu diskutieren. Am Mittwoch ist neben mehreren Referaten zum Ende des Kongresses abschließend noch eine Podiumsdiskussion mit den Vertretern der Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften zur Zeitarbeit geplant.

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