10 Tipps für Nachhaltigkeit im Garten (Autor: Brigitte Kirmeier/Idealgarten Kirmeier)

(lifePR) ( Wurmsham, )
1) Verzichten Sie auf Chemikalien im Garten: Spritzmittel töten leider meist nicht nur das Unkraut, sondern auch die Lebewesen drumherum… Unkraut zupfen ist zwar nicht gerade unsere Lieblingsarbeit, verbrennt dafür aber Kalorien und ist wie Sport. Nach dem Zupfen Mulch auf die Beete geben und wenn möglich eine Bettumrandung (aus Sträuchern oder Stauden), dann muss zukünftig "nur" noch nachgezupft werden.

Auch eine üppige Bepflanzung mit Bodendeckern wie zum Beispiel Frauenmantel (Alchemilla mollis) oder Storchenschnabel (Geranium) lassen das Unkraut kaum noch aufkommen.

2) Bauen Sie eigenes Obst und Gemüse im Garten an. Das spart den Transport und den Verpackungsmüll. Darüber hinaus ist das Essen ungespritzt, knackfrisch und schmeckt herrlich. Wer im Sommer viel erntet, kann Marmeladen, Apfelmus und Tomatensoßen einkochen, Zucchini einlegen, Kräuter trocknen, etc. Dann freut man sich auch im Winter noch über die reichliche Ernte.

3) Einen Bienen- /Insektenfreundlichen Garten gestalten: viele Insekten haben gerade im zeitigen Frühjahr und im späten Herbst Schwierigkeiten, Nahrung zu finden. Daher ist es bei der Pflanzplanung wichtig, an diese Lebewesen zu denken. Gerade für Wildbienen sind heimische Blütengehölze wie Weide und Schlehe sowie Blumenwiesen mit beispielsweise Wiesensalbei, Hornklee und Schafgarbe aber auch Kräuter wie Thymian, Lavendel, Salbei etc. wichtig. Auch Balkon- und Minigartenbesitzer können diese in Töpfen pflanzen.

4) Nistplätze für Insekten: Nicht nur Wildbienen, sondern auch andere Insektenarten sind auf der Suche nach Nistplätzen. Bieten Sie ihnen dafür Trockenmauern, Reisigstapel und Totholz oder auch verholzte Staudenstengel, die Sie einfach mal bis ins Frühjahr stehen lassen… Oder Sie bauen ein Insektenhotel!

5) Kletterpflanzen und Hecken aller Art bieten Vögeln, Insekten und Kleinsäugetieren Unterschlupf. Egal ob in der Buchen- oder Blütenstrauchhecke, im Efeu oder im wilden Wein: es kriecht und krabbelt, summt und zwitschert. Fassadenbegrünung bietet im Sommer einen Hitzeschutz für Gebäude und dämmt im Winter die Wärme. Was will man mehr?

6)  Alles zugepflastert, aufgekiest oder sogar geteert? Dies vermeintliche pflegeleichten Gärten sind leider häufig trauriger Gartenalltag. Tiere und Pflanzen finden in diesen versiegelten Gärten weder Nahrung noch Lebensraum. Schöner und pflegeleichter sind möglichst kleine Schotter- und Pflasterflächen kombiniert mit viel Rasen- und Wiesenflächen, Staudenbeeten, Bäumen, Dach- und Wandbegrünung.

7) Nur englischer Rasen? Sieht edel aus, aber wer den nötigen Platz hat, könnte zum Ausgleich immer wieder auch mal ein Stück Wiese stehen lassen, oder sogar gezielt ansäen. Das ist eine wunderbare und duftende Abwechslung und die Insekten werden es Ihnen danken.

! Wichtig für Gartenroboterbesitzer: bitte lasst den Roboter nur tagsüber fahren, denn für nachtaktive Tiere (wie Igel) sind sie ansonsten lebensgefährlich.

8) Wasser wird immer kostbarer und auch bei uns werden die Sommer immer heißer und trockener. Wer seinen Garten neu anlegt, sollte über eine Investition in eine Regenwasserzysterne nachdenken. Mit dieser kann der Rasen und die gesamte Gartenbepflanzung guten Gewissens gewässert werden. Auch eine Regentonne auf Balkon oder Terrasse können beträchtliche Mengen Frischwasser einsparen. Und natürlich spielt hier auch eine standortgerechte Pflanzung eine wichtige Rolle: viele Pflanzen kommen auch mit sehr wenig Wasser aus.

9) Dachbegrünung: Pflanzen auf dem Dach sehen nicht nur super schick aus, sie bieten auch zusätzlichen Lebensraum für Fauna und Flora. Darüber hinaus kann bis zu ca. 90% des jährlichen Niederschlages gespeichert werden. Dachbegrünung leistet einen Beitrag zur Feinstaubfilterung sowie zur Gebäudekühlung. Teilweise entstehen auf Dächern wahre Oasen und werden somit zu Terrassen für die Gebäudebewohner.

10) Urlaub zu Hause machen: Wer zu Hause sein eigenes kleines Paradies hat, braucht vielleicht gar nicht mehr so oft wegzufahren. Dies verringert den CO2 Ausstoß beträchtlich. Wer zum Beispiel zu Hause in den Schwimmteich hüpft oder sich unter der Gartendusche erfrischt, anstatt täglich ins 30 Minuten entfernte Schwimmbad zu fahren, hat auch schon einen Beitrag zur Umwelt geleistet. Manchmal können ein paar Tage in der heimischen Hängematte mit einem guten Buch schon fast genauso entspannen, wie ein Kurzurlaub.

In diesem Sinne viel Spaß beim "Garteln" und genießen,

Brigitte Kirmeier
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