vbw begrüßt vorgeschlagene Nachbesserung bei Rente mit 63

Brossardt: "Rente mit 63 ist und bleibt der falsche Weg"

(lifePR) ( München, )
Die vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. begrüßt die Diskussion um Nachbesserungen bei der Rente mit 63. "Die Rente mit 63 war ein großer und teurer Fehler. Die Forderung aus der Union, Zeiten der Arbeitslosigkeit nicht anzurechnen, geht deshalb in die richtige Richtung", erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt. "Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb Zeiträume der Arbeitslosigkeit genauso für einen früheren Renteneintritt berücksichtigt werden wie Zeiten der Erwerbstätigkeit. Schließlich war die Rente mit 63 damit begründet worden, dass Menschen mit besonders langem Arbeitsleben früher in den Ruhestand gehen können. Hier braucht es unbedingt Nachbesserungen des Gesetzes, das die Union mitbeschlossen hat."

Der vbw Hauptgeschäftsführer kritisiert die hohen Kosten: "Die Rente mit 63 ist deutlich teurer, als ursprünglich angenommen. Sie kostet von 2015 bis 2018 etwa drei Milliarden Euro zusätzlich pro Jahr. Im Gesetzentwurf war von circa zwei Milliarden Euro jährlichen Zusatzkosten die Rede."

Brossardt betont: "Die vbw bleibt bei ihrer Auffassung, wonach die Rente mit 63 der falsche Weg ist und am besten rückgängig gemacht werden sollte. Sie ist in Zeiten des Fachkräftemangels das völlig falsche Signal, auch weil damit gefördert wird, dass erfahrene Mitarbeiter früher in den Ruhestand gehen."
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