Metallarbeitgeber setzen auf mehr Gesundheit

Brossardt: "Gesundheitsmanagement rechnet sich für die Betriebe"

(lifePR) ( Nürnberg, )
Seit Jahren fallen in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie immer weniger Mitarbeiter wegen Krankheiten aus: Nur mehr 9,8 Arbeitstage hat im Schnitt jeder Beschäftigte im vergangenen Jahr krankheitsbedingt gefehlt. Um diese positive Entwicklung weiter zu forcieren, unterstützen die bayerischen Metallarbeitgeberverbände BayME und VBM die Unternehmen mit einem Katalog an Best-Practice-Beispielen, durch Broschüren, eine wissenschaftlich evaluierte Checkliste und weitere Veranstaltungen zu Themen wie etwa Bewegung, Ernährung oder Mitarbeiterführung und -motivation. "Betriebliches Gesundheitsmanagement wird durch den demographischen Wandel mehr und mehr zum originären Bestandteil der Unternehmensstrategie", stellte BayME-/VBM-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt auf dem Kongress "Gesundheit im Betrieb - Strategien und Instrumente" in Nürnberg fest.

"Der niedrige Krankenstand zeigt das hohe Verantwortungsbewusstsein der Belegschaften. Die Unternehmen tragen durch zahlreiche Aktionen wie Rückenschulen, Gesundheitszirkel, Unfallschutz und kostenlose Grippeschutzimpfungen zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation ihrer Mitarbeiter bei", erläuterte Brossardt in Nürnberg. Zudem verwies er darauf, dass sich Gesundheitsmanagement betriebswirtschaftlich gesehen lohnt: "Jeder eingesetzte Euro bringt durch den sinkenden Krankenstand drei Euro an Wertschöpfung." Dabei gebe es noch Potenzial zu Verbesserungen, vor allem bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, der Todesursache Nummer eins in Deutschland, sowie Muskel- und Skeletterkrankungen mit ihren langen Fehlzeiten.

Brossardt betonte, dass trotz aller Hilfestellungen der Unternehmen die Verantwortung, gesundheitsbewusst zu leben, bei den Mitarbeitern liegt. Zudem müssten die einzelnen betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen immer in einem vertretbaren Kosten-Nutzen-Verhältnis für das Unternehmen stehen.
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