Dienstag, 21. Februar 2017


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Bayerisches Handwerk: Steuerbonus erhöhen

Traublinger: "Chance zur Bekämpfung der Schwarzarbeit"

(lifePR) (München, ) "Die Bundesregierung muss alles tun, um angesichts der drohenden Rezession in Deutschland die Binnenkonjunktur anzukurbeln", fordert der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT), Heinrich Traublinger, MdL. Gerade die kleinen und mittleren Betriebe des Handwerks seien überdurchschnittlich stark vom heimischen Markt abhängig. Eine Möglichkeit, die sich bereits in letzter Zeit bestens bewährt hat, ist die Absetzbarkeit von Handwerkerleistungen von der Steuer. Dafür kann man derzeit bis zu 3.000 Euro (reine Arbeitsleistung) bei der Steuererklärung ansetzen und erhält dann 20 Prozent, also maximal 600 Euro, als Bonus zurück. Das Handwerk sei enttäuscht, dass die Bundesregierung jetzt plant, diese Summe lediglich für private Haushalte als Arbeitgeber zu erhöhen, während das Handwerk leer ausgehen soll, kritisiert der BHT-Präsident.

Traublinger: "Damit vergibt Berlin auch die große Chance, die Schwarzarbeit wirksam zu bekämpfen und damit die Arbeits- und Ausbildungsplätze in unseren Betrieben zu sichern." Das Handwerk erwarte eine Gleichbehandlung wie bei den sogenannten haushaltsnahen Dienstleistungen. Dort sollen beispielsweise Ausgaben für Putzhilfen und Kinderbetreuung ab 2009 in Höhe von 20 Prozent bis zu einer Obergrenze von 20.000 Euro pro Jahr abgesetzt werden können. Die maximale Steuerermäßigung würde dann bei 4.000 Euro liegen. Das Argument des Finanzministeriums, eine Erhöhung des Steuerbonus für Handwerksleistungen würde vor allem zu Mitnahmeeffekten führen, sei so nicht korrekt, erklärt Traublinger. Nach einer Berechnung des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) ergibt sich ein Selbstfinanzierungseffekt von rund 80 Prozent, wenn lediglich ein Drittel der bisher schwarz ausgeführten Arbeiten wieder legal erledigt werden. "Noch besteht die Möglichkeit, den Steuerbonus für Handwerksleistungen im Gesetzgebungsverfahren zu erhöhen. Wir erwarten, dass das Parlament hiervon Gebrauch macht und im Sinne des Handwerks nachbessert", so Traublinger.

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