Bayerischer M+E-ifo-Index kräftig gefallen

Brossardt: "Deutliches Warnsignal"

(lifePR) ( München, )
Der ifo-Index für die bayerische Metall- und Elektro-Industrie ist im Juli kräftig gefallen und liegt erstmals seit März 2010 wieder im negativen Bereich. Wie die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm am Freitag mitteilten, ging der Indikator gegenüber dem Vormonat um zehn auf -6 Punkte zurück.

Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer von bayme vbm sprach von einem "deutlichen Warnsignal": "Die Abschwächung der Weltwirtschaft und die Eurokrise sind in der bayerischen Metall- und Elektroindustrie angekommen. Den Unternehmen geht es aktuell gut. Der Blick in die Zukunft ist aber sehr pessimistisch. Das gibt Anlass zur Sorge."

Besonders stark gingen die Erwartungen zurück. Sie sanken um 14 Punkte auf einen Saldo von -31 Punkten. Auch die Beurteilung der aktuellen Lage fiel schlechter aus als im Vormonat, sie ging um sechs Punkte zurück. Der Saldo von +22 Punkten bedeutet nach wie vor ein gutes Niveau.

Auch die Produktionspläne sind deutlich von einem Saldo von +1 auf -16 Punkte gefallen. Die Exporterwartungen haben sich dagegen leicht von
-7 auf -5 Punkte verbessert. Brossardt: "Die Unsicherheit in der bayerischen M+E-Industrie ist groß. Die kommenden Monate stellen für die Branche eine entscheidende Phase dar."
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.