Donnerstag, 21. September 2017


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Erfolgreiche Klage gegen Vorfälligkeitsentschädigung

Berlin, (lifePR) - Ein Urteil des Landgerichts München bewegt derzeit die Anbieter von Immobilienfinanzierungen. Denn das Thema Vorfälligkeitsentschädigung muss damit unter einem neuen Aspekt betrachtet werden. In dem - noch nicht rechtskräftigen - Urteil entschied das Landgericht I am 24. Juli (Az: 16 HK O 22814/05), dass die beklagte Commerzbank Schadenersatz an eine Ex-Kundin zahlen muss.

Die Klägerin wollte Immobilien verkaufen, die noch mit vier Millionen Euro belastet waren. Der Käufer wollte keine neue Finanzierung abschließen, sondern die alten Darlehen der Klägerin übernehmen. Die Commerzbank verweigerte das, finanzierte dem Käufer jedoch die Hälfte des Betrages über einen neuen Vertrag und verlangte von der Klägerin eine Vorfälligkeitsentschädigung für die gekündigten alten Darlehen. Zu Unrecht, wie das Gericht in erster Instanz entschied.

Denn: Der neue Eigentümer wurde von der Bank als Kunde akzeptiert. Sie hat somit an der alten und an der neuen Finanzierung verdient. Eine Vorfälligkeitsentschädigung wurde daher vom Gericht abgelehnt. Hätte sich die Bank jedoch komplett gegen den neuen Kunden entschieden, so hätte sie ein Recht auf Vorfälligkeitsentschädigung gehabt.

Um langen Rechtsstreits zu entgehen, können Kunden sich heute frühzeitig gegen die Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung absichern. Über den Allfinanzdienstleister Dr. Klein geht das entweder durch eine geringe Erhöhung des Zinssatzes oder durch eine pauschale Bearbeitungsgebühr. Dabei kann das Recht der vorzeitigen kostenlosen Kündigung nur für Notfälle wie Scheidung, Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit und beruflich bedingten Umzug gelten - oder sogar ganz allgemein, ohne Angabe eines Grundes. Der Vorteil dann: Fallen die Zinsen, so kann man ohne Vorfälligkeitsentschädigung den alten Vertrag kündigen und einen neuen, günstigeren abschließen.

Hypoport AG

Der Hypoport-Konzern mit Sitz in Berlin ist ein internetbasierter Allfinanzdienstleister mit über 450 Mitarbeitern. Er ist seit Oktober 2007 an der Deutschen Börse im Prime Standard gelistet. Das Geschäftsmodell der Hypoport AG besteht aus zwei voneinander profitierenden Säulen, dem Vertrieb von Finanzprodukten sowie der
Bereitstellung einer Transaktionsplattform für die Vermittlung von Finanzprodukten über das Internet.

Mit dem B2B-Finanzmarktplatz EUROPACE betreibt Hypoport die größte deutsche Online-Transaktionsplattform zum Abschluss von Finanzierungsprodukten. Ein voll integriertes System vernetzt mehr als 30 Banken mit mehreren tausend Finanzberatern und ermöglicht so den schnellen, direkten Vertragsabschluss. Die hoch automatisierten Prozesse der Plattform führen zu deutlichen Kostenvorteilen. Bereits heute werden ca. 400 Finanzierungen am Tag über EUROPACE abgewickelt. Die Hypoport AG gibt monatlich den Hauspreis-Index (HPX) heraus.

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