HOCHTIEF saniert und betreibt über 50 Gebäude der hessischen Polizei

(lifePR) ( Essen, )
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Großauftrag umfasst Liegenschaften in Mühlheim am Main und Kassel
Schwerpunkt liegt auf energetischen Sanierungen und Senkung des Kohlendioxid-Ausstoßes.


HOCHTIEF hat einen weiteren Großauftrag der sozialen Infrastruktur gewonnen. Für das Land Hessen wird das Unternehmen zwei Liegenschaften der Polizei mit über 50 Gebäuden innerhalb von fünf Jahren sanieren und modernisieren. Insgesamt wird HOCHTIEF die Gebäude 30 Jahre lang betreiben.

Neben den Bereitschaftspolizeiabteilungen in Mühlheim am Main und Kassel gehören die Polizeiakademie Hessen und die Hessische Schule für Polizei und Verwaltung zum Auftrag.

„Wir freuen uns, dass wir nach dem erfolgreichen Bau des neuen Polizeipräsidiums Aachen ein weiteres Prestigeprojekt für die Polizei umsetzen dürfen“, so Sandra Arendt, Vorsitzende der Geschäftsleitung Social Infrastructure Europe der HOCHTIEF PPP Solutions GmbH.

„Durch die Sanierung erhält die Polizei zeitgemäße Arbeits- und Unterbringungsbedingungen. Das Land leistet zudem einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, denn rund 13.000 Tonnen CO2 sollen durch die Modernisierung in den kommenden 30 Jahren eingespart werden. Davon profitiert nicht nur die Umwelt, sondern auch unser Geldbeutel, denn die Betriebskosten werden durch die energetische Sanierung dauerhaft spürbar gesenkt“, sagte Hessens Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

Der Schwerpunkt der Modernisierung liegt auf energetischen Sanierungen und energieeffizienten Neubauten sowie Umbaumaßnahmen zur Steigerung des Nutzwertes der Gebäude. Alle Arbeiten finden bei laufendem Dienst- und Lehrbetrieb durch HOCHTIEF Infrastructure statt. Das Projekt verfolgt die Zielsetzungen des CO2-Minderungs- und Energieeffizienzprogrammes (COME) des Landes Hessen. COME wiederum ist Bestandteil des Projekts der CO2neutralen Landesverwaltung. Hessen setzt sich mit ihr das ehrgeizige Ziel, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu arbeiten. Umfangreiche energetische Sanierungen im Bereich der Landesliegenschaften sind dabei unerlässlich.

„Bei diesem Projekt profitieren wir von unseren umfangreichen Erfahrungen mit der Abwicklung von Planungs-, Bau- und Betriebsleistungen aus einer Hand“, so Thomas Kahmann, Niederlassungsleiter der Niederlassung Building ÖPP der HOCHTIEF Infrastructure GmbH.

„Dieses Projekt mit seiner zukunftsorientieren Ausrichtung bei der Energieeffizienz passt hervorragend in unsere Nachhaltigkeitsstrategie von HOCHTIEF PPP Solutions“, so Peter Coenen, Geschäftsführer der HOCHTIEF PPP Solutions GmbH.

Ziel ist es, die Bestandsimmobilien weitestgehend zu erhalten. Neubauten sind nur in geringem Umfang geplant. Einige Altgebäude werden abgerissen. HOCHTIEF erwirbt die Grundstücke beider Liegenschaften und stellt sie der Polizei für die Dauer der Betriebszeit als Vermieter zur Verfügung.

Die Liegenschaft in Mühlheim am Main der III. Bereitschaftspolizeiabteilung besteht aus insgesamt 29 Gebäuden. Die Häuser entstanden zwischen 1897 und 2006, überwiegend in Massivbauweise. Nur 14 dieser Gebäude sind bisher beheizt. Die Bereitschaftspolizei nutzt die Immobilien auf unterschiedlichste Weise: als Büro- und Verwaltungsgebäude, Schulungs- und Unterrichtsräume, Werkstätten und Sporteinrichtungen, Raumschießanlage, Munitionsbunker sowie Garagen. Weitere Gebäude beherbergen die Kantine und eine Heizzentrale.

Am Standort Kassel umfasst die Liegenschaft der IV. Bereitschaftspolizeiabteilung insgesamt 21 Gebäude der Bereitschaftspolizei, der Hochschule für Polizei und Verwaltung sowie der Polizeiakademie Hessen. Derzeit werden 16 dieser Gebäude mit Fernwärme beheizt. Die Polizei nutzt sie als Verwaltungs-, Schulungs- und Unterkunftsgebäude, Sport- und Schwimmhalle, Garagen, Kantine und Raumschießanlage.

 
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