Die "Hessische Energiespar-Aktion" informiert: Eine "Hand breit Dämmstoff" genügt

(lifePR) ( Frankfurt/Main, )
Bei einem Großteil der Wohngebäude in Hessen entstehen 40 % der Heizkosten allein durch die Wärmeverluste der Außenwände. Wenn man sich für eine Dämmung der Wände von außen entschieden hat, dann kommt stets die Frage nach der richtigen Dämmdicke.

- Nach der gültigen Energieeinsparverordnung genügen heute 12 cm Wärmedämmung der Wärmeleitfähigkeitsklasse 0,035 W/(mK).
- Wer mit KfW-Fördermitteln bauen will, der muss schon 15-16 cm Dämmschichtdicke wählen, so schreibt es die Staatsbank vor.
- Die "Hessische Energiespar-Aktion" empfiehlt als Mindestwert ebenfalls 12 cm Wärmedämmung für Außenwände bei einer Außendämmung. Das reduziert die Wärmeverluste durch die Wand um 75 %.

Die genannten Schichtdicken kann man mit einer Hand umfassen. "Eine Hand voll Wärmedämmung", das ist also heute für die Außenwand im Altbau das richtige Maß", so Werner Eicke-Hennig, der Leiter der "Hessischen Energiespar-Aktion".

In der Vergangenheit wurde die Frage nach der "richtigen Dämmdicke" heiß diskutiert. Alles zuviel, bringt nichts mehr, war stets die Behauptung. Was spricht bei nüchterner Betrachtung für dickere Dämmschichten? Welche Antwort geben Sie sich auf die folgenden beiden Fragen:
- Die Außenwanddämmung hält länger als 50 Jahre. Das älteste Wärmedämmverbundsystem ist heute 46 Jahre alt und bauschadensfrei geblieben. Werden die Energiepreise über diesen langen Zeitraum sinken oder steigen?
- Können Sie dann in 10 Jahren noch sagen, ich habe mich 2010 z.B. mit "nur" 6 cm Dämmstärke richtig entschieden?

Die Zuwachskosten bei wachsender Dämmdicke sind überschaubar. Beim Übergang von 6 auf 12 cm Dämmdicke entstehen nur 2-2,50 EUR Mehrkosten pro qm Wandfläche. Für ein Einfamilienhaus sind das Mehrkosten von ca. 3.000 bis 4.000 EURO. Wenn die letzten cm Dämmdicke auch "weniger bringen" als die ersten, muss man doch festhalten. Sie kosten auch deutlich weniger und damit stimmt das Verhältnis wieder.

Wirtschaftlichkeitsberechnungen zeigen ein Optimum aus Investition und Heizkosteneinsparung bei 12-15 cm Wärmedämmung der Außenwand. Aber die meisten Entscheidungen werden aus dem Bauch heraus getroffen. Das ist auch richtig, denn wer kennt schon den Energiepreis der Zukunft, der das Ergebnis der Wirtschaftlichkeitsberechnung entscheidend bestimmt? "Deshalb: Wer seinen Altbau auf die Zukunft vorbereiten will, wer kleine Heizkosten im Alter haben will oder seine Immobilie "ordentlich" vererben will, der entscheidet sich bei der Außenwanddämmung für eine optimale Schichtdicke von mindestens 12 cm. Für eine Hand voll Dämmstoff", so Eicke-Hennig von der "Hessischen Energiespar-Aktion".

Die konkrete Einsparung durch eine Außenwanddämmung mit dem WDVS und eine Kostenschätzung erhalten Sie durch den "Energiepass Hessen". Den Fragebogen zum Pass bekommen Sie unter www.energiesparaktion.de oder Hessische Energiespar-Aktion", Annastraße 15, 64285 Darmstadt. Der Pass kostet 75,00 Euro.

Dort ist auch die dazugehörige "Energiespar-Information" Nr. 2 des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz als download verfügbar.

Die "Hessische Energiespar-Aktion" ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.