Außerordentliches Engagement für Mitmenschen gewürdigt

Herzogsägmühler Verdienstmedaille verliehen

(lifePR) ( Peiting-Herzogsägmühle, )
Die Verdienstmedaille ist die höchste Auszeichnung, die Herzogsägmühle vergibt. Jedes Jahr im Januar werden damit Personen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise um den Ort zum Leben verdient gemacht haben. In diesem Jahr erhielten Simon Adler, Albert Eicher, Michael Krone, die Asylhelferkreise Schongau, Peiting und Altenstadt sowie die Mitarbeitenden der Hausmeisterei und des Fuhrparks vom Herzogsägmühler Fachbereich Menschen in besonderen Lebenslagen diese Auszeichnung.

Nach seiner Pensionierung begann Simon Adler mit umfangreichen ehrenamtlichen Betätigungen. Als Fahrer für Kinder mit Behinderung sorgte er dafür, dass diese fröhlich und gut gelaunt an ihrem Bestimmungsort ankamen. In Herzogsägmühle bietet er im „Tagwerk“ zweimal in der Woche tagespolitische Gespräche an und unterstützt die Kolleginnen bei der Arbeit mit den Hilfeberechtigten bei Ausflügen, Spaziergängen, Kartenspielen, Lesungen und vielem anderen mehr. Durch sein Fachwissen ist Simon Adler auch in der Fachberatungsstelle von Herzogsägmühle in Schongau eine feste Institution. Durch seine annehmende, vorurteilsfreie und wertschätzende Art ist er für viele Menschen, die sich in rechtlichen oder sozialen Belangen beraten lassen, eine große Stütze. Ein offenes Ohr hat er auch für die Besucher der Wärmestube, die er regelmäßig besucht und unterstützt.

Über viele Jahre pflegte Albert Eicher den Gedenkstein von Herzogsägmühle am alten Peitinger Friedhof. Obwohl er selbst nie Bürger oder Mitarbeiter von Herzogsägmühle war, tat er diesen Dienst, wie er selbst sagt, aus Respekt vor den vielen namenlosen Seelen aus Herzogsägmühle. Diesen Dienst würdigte Direktor Wilfried Knorr bei seiner Laudatio als pure Diakonie und eins der sieben Werke der Barmherzigkeit: die Toten bestatten. Für Albert Eicher war mit der Bestattung jedoch nicht alles erledigt – er pflegte den Gedenkstein über Jahrzehnte.

Der Schauspieler Michael Krone, seit einigen Jahren gemeinsam mit seine Frau Martina Bürger von Herzogsägmühle, erhielt die Herzogsägmühler Verdienstmedaille für sein ehrenamtliches Engagement für das Theater TamTam – dem Herzogsägmühler Theater von Menschen mit und ohne Behinderung. Wundervolle Inszenierungen, Theaterprojekte und Filme hat er produziert, und dadurch in ganz selbstverständlicher Weise Menschen mit geistiger Behinderung eine sinnvolle, Freude bereitende Freizeitgestaltung gegeben. Menschen, die größte Schwierigkeiten hatten, sich berühren zu lassen, können sich dank des Theaterprojektes schminken und Umarmen lassen, Menschen, die sprachlich schwere Einschränkungen haben, erleben dennoch den tosenden Applaus der Besucher im Stadttheater Landsberg und auf der Herzogsägmühler Bühne; Menschen mit schauspielerischem Talent haben ein Feld, dies auszuleben. Das alles macht Michael Krone nur gegen den Ersatz von Aufwendungen, ehrenamtlich als Bürger von Herzogsägmühle.

Stellvertretend geehrt für die Asylhelferkreise in Peiting, Schongau und Altenstadt wurden Sabine Haser, Manuela Weindl, Wolfgang Markus und Georg Scheglmann. Flüchtlingshilfe ohne ehrenamtliche Helfer ist nicht vorstellbar. Notwendige Hilfe für über eine Million Menschen musste in den vergangenen zwei Jahren von heute auf morgen sichergestellt werden. Die war nur möglich durch den schnellen, flexiblen und unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlich Helfenden. Das professionelle Hilfesystem hat viel träger reagiert und erst im Laufe der Zeit Hilfeangebote für Asylbewerber bereitstellen können. Um diese Hilfe dann wieder zu den Menschen zu bringen, waren erneut ehrenamtlich Helfende gefordert, denn das Vertrauen der Asylbewerber lag zu fast 100 Prozent bei den Ehrenamtlichen. Herzogsägmühle stellt als direkte Hilfe Sprachkurse und Arbeitsgelegenheiten in einer Vielzahl von Betrieben bereit. Vermittelt haben diese Angebote wiederum die ehrenamtlichen Helferinnen. Stellvertretend für den unermüdlichen Einsatz der Asylbewerberkreise wurde die Verdienstmedaille übergeben.

Ebenso stellvertretend für die Hausmeisterei und den Fuhrpark des Fachbereiches Menschen in besonderen Lebenslagen wurden Georg Fuhrmann und Manfred Niederreiter mit der Verdienstmedaille ausgezeichnet. Neben dem normalen Tagesgeschäft ist es den Kollegen der Hausmeisterei gelungen, bei Abrissarbeiten und Sanierungen im Weiherhof, Peitnachhof, im Gasthaus, Salettl, Lindenhof und anderen Gebäuden, tatkräftig zu unterstützen. Dadurch konnten die Baukosten der Objekte gesenkt werden. Bei all diesen Tätigkeiten begleiteten und beschäftigten die Kollegen zudem zahlreiche Hilfeberechtigte im Rahmen der tagesstrukturierenden Berufsförderung. Die Kollegen des Fuhrparks wirken weit über den eigenen Fachbereich hinaus. Die dreimal täglich fahrende Arztlinie steht auch Menschen aus anderen Fachbereichen und den Herzogsägmühler Werkstätten zur Verfügung. Ebenso helfen die Kollegen bei Großveranstaltungen wie dem Fallschirmspringer Weltcup und bei Besuchen in Partnereinrichtungen.
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