Donnerstag, 23. November 2017


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Sicher zur Schule und zurück

Hannover, (lifePR) - Ab Anfang August beginnt in den deutschen Bundesländern nach und nach das neue Schuljahr. Dann müssen Schülerinnen und Schüler wieder jeden Morgen und jeden Nachmittag den Weg zwischen Klassenzimmer und Zuhause bewältigen. Ob zu Fuß, auf dem Fahrrad, mit dem Bus oder im Auto - überall lauern Risiken. Doch ein Dreiklang aus Planen, Üben und dem richtigen Zubehör schafft Sicherheit.

Für viele Schüler steht der Wechsel von der Grund- auf eine weiterführende Schule an. Das heißt: neue Freunde, neue Lehrer und ein neuer Schulweg - unbekanntes Terrain, auf dem Unfallgefahren lauern können. Dr. Henning Folkerts, Unfallversicherungsexperte bei der HDI Versicherung AG, rät: „Eltern sollten ihre Kinder über sicheres Verhalten im Verkehr nicht nur informieren, sondern das Gelernte auch gemeinsam einüben und für passendes Zubehör wie Fahrradhelme sorgen.“

Steigendes Unfallrisiko durch Smartphone, iPod & Co.

Das Risiko ist erheblich: Rund 100.000 Schüler verunglücken Jahr für Jahr auf dem Weg zwischen Unterricht und Zuhause. Dies geht aus Statistiken der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) hervor. Mehr als ein Viertel dieser Unfälle passieren beim Radfahren. Besonders gefährdet: sogenannte "Tweenager" – Mädchen und Jungen zwischen (engl.: between) dem Kinder- und Teenager-Alter, also etwa zwischen dem 10. und 15. Lebensjahr. In ihrer 2016 erschienenen Studie "Schülerunfallgeschehen" warnt die DGUV: "Die Risiken, im Straßenverkehr zu verunglücken, weisen längerfristig eine rückläufige Tendenz auf, waren allerdings in den letzten Jahren wieder zunehmend."

Mitverantwortlich für diesen Trend dürften Smartphone, iPod & Co. sein. Fast jeder Fünfte nutzt sein Smartphone im Straßenverkehr, ergab eine Erhebung, für die DEKRA in 2016 fast 14.000 Fußgänger in sechs europäischen Metropolen erfasst hat. Jüngere tippen, texten und telefonieren sogar noch wesentlich häufiger als der Durchschnitt. Dabei komme es zu "teils extremen Ablenkungs-Situationen", berichtet DEKRA.

Akustisch ausgeklinkt

Eine repräsentative Umfrage, die der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) im Mai 2015 unter 2.000 Personen ab 14 Jahren durchführte, ergab: Jeder zweite junge Fußgänger und Radfahrer trägt im Straßenverkehr regelmäßig oder hin und wieder Kopfhörer. Fast ein Drittel der Befragten sind nach eigenen Angaben schon einmal in eine gefährliche Situation geraten, weil Fußgänger oder Radfahrer durch Kopfhörer abgelenkt waren. "Dabei sind Musik und Telefonate in einer Lautstärke, die das Gehör beeinträchtigt, laut Straßenverkehrsordnung (StVO) verboten", weiß HDI Experte Folkerts.

Sicherheit durch Planen, Üben und richtiges Zubehör

Das Smartphone gehört auf der Straße also nicht in die Hand, sondern in die Tasche. Weitere Tipps für einen sicheren Schulweg:

- Schulwegplan besorgen: Viele Schulen veröffentlichen Karten, die auf Gefahrenschwerpunkte im Umkreis hinweisen und besonders kinderfreundliche Routen aufzeigen.

- Weg festlegen und üben: Eltern sollten gemeinsam mit dem Kind einen Schulweg definieren und ihn so häufig abgehen, dass das Kind Routine gewinnt, etwa beim Überqueren von Straßen.

- Regeln vertiefen: Gegen Ende der Grundschulzeit steht für Schulkinder die Fahrradprüfung auf dem Lehrplan. Das vermittelte Wissen sollte regelmäßig überprüft und wiederholt werden.

- Sicheres Zubehör: Wer zur Schule radelt, benötigt ein Fahrrad mit Schutzblech, Gepäckträger und Ständer, möglichst auch mit Nabendynamo, Halogenlicht und Standlichtfunktion. Die Rahmengröße passt, wenn der Schüler sitzend beide Füße auf den Boden stellen kann. Ein guter Fahrradhelm rundet die Sicherheitsmaßnahmen ab.

- Augen auf beim Ein- und Aussteigen: Beim Fahren mit dem Schulbus ist an den Haltestellen besondere Vorsicht geboten. Kommt der Bus an, sollten Wartende Abstand zum Fahrbahnrand halten, nicht drängeln und die Bustüren vor dem Öffnen nicht berühren. Nach dem Aussteigen die Fahrbahn erst überqueren, wenn der Bus abgefahren und die Sicht wieder frei ist. Im Bus hinsetzen oder gut festhalten.

- Richtig anschnallen: Beim Mitfahren im elterlichen Auto darauf achten, dass der Sicherheitsgurt ordnungsgemäß benutzt wird. Kinder, die kleiner als 150 cm sind, müssen gemäß StVO bis zu ihrem 12. Geburtstag einen Kindersitz benutzen. Danach kommt es darauf an, dass der Gurt bei einem Unfall den Hals oder Bauch des Kindes nicht einschneidet: Eine stabile und breite Sitzerhöhung sorgt dafür, dass der Gurt richtig sitzt.

Private Unfallversicherung rundet den Schutz ab

Trotz aller Prävention gibt es auf dem Schulweg keine absolute Sicherheit. Deshalb empfiehlt sich der Abschluss einer privaten Unfallversicherung mit erhöhten Leistungen zwischen Schule und Zuhause, wie es etwa im Paket "Leistung Plus" von HDI der Fall ist.

Die gesetzliche Unfallversicherung gilt auf dem Schulweg oft nur lückenhaft. Besucht der Schüler zum Beispiel auf dem Nachhauseweg einen Klassenkameraden und bleibt dort länger als zwei Stunden, erlischt der staatliche Schutz ganz. HDI Experte Folkerts: "Wenn ein Kind durch einen Unfall dauerhaft beeinträchtigt bleibt, kann eine private Unfallversicherung die finanziellen Folgen auffangen und den Lebensstandard sichern."

HDI Versicherung AG

Die HDI Versicherung AG bietet Sachversicherungslösungen für Privat- und Firmenkunden. Dabei reicht die Angebotspalette von Kfz-Versicherungen über private Haftpflicht- und Hausratversicherungen bis hin zu Komplettlösungen für kleine und mittlere Unternehmen sowie speziellen, berufsbezogenen Lösungen für Freie Berufe. Die HDI Versicherung AG gehört zur Talanx-Gruppe. Talanx ist mit Prämieneinnahmen in Höhe von 31,1 Milliarden Euro (2016) und rund 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine der großen europäischen Versicherungsgruppen. Die Talanx AG ist an der Frankfurter Börse im MDAX sowie an den Börsen in Hannover und Warschau gelistet (ISIN: DE000TLX1005, WKN: TLX100, polnisches Handelskürzel: TNX).

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