Donnerstag, 23. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 666442

Zoll stellt Schwarzarbeit im Abrissunternehmen fest

Gericht verhängt 115.000 Euro Geldstrafe

Karlsruhe, (lifePR) - Das Amtsgericht Mannheim hat zwei Geschäftsführer eines Abrissunternehmens aus dem Rhein-Neckar-Kreis wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt zu empfindlichen Geldstrafen von insgesamt rund 115.000 Euro verurteilt.

Aufgrund der Ermittlungen der Heidelberger Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Karlsruhe sah es das Gericht als erwiesen an, dass die 61 und 53 Jahre alten Brüder über einen Zeitraum von mehr als eineinhalb Jahren wissentlich angeblich selbstständige osteuropäische Arbeiter in ihrem Unternehmen eingesetzt hatten, um auf diesem Wege Beiträge für die Sozialversicherung zu sparen.

Den verschiedenen Sozialversicherungsträgern war durch diese Vorgehensweise ein Schaden in Höhe von rund 50.000 Euro entstanden. Diesen Betrag müssen die Verurteilten zusätzlich zur Geldstrafe nachzahlen.

„Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass bei sogenannten fingierten Subunternehmerverträgen, die papiermäßig eine selbstständige Tätigkeit vortäuschen, das Gericht beachtliche Strafzumessungen ausspricht.", so Heiner Heller von der FKS in Heidelberg.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

ICO in Deutschland, Europa und weltweit - Security oder Utility-Token? Aas hat es mit dem Howey-Test auf sich?

, Verbraucher & Recht, CLLB Rechtsanwälte Cocron, Liebl, Leitz, Braun, Kainz Partnerschaft mbB

Mittlerweile liest man in der Presse immer öfter Berichte über erfolgreiche TGEs (Token Generating Events) und ICOs (Initial Coin Offerings)....

Regelung zur Mindestgröße kann Diskriminierung sein

, Verbraucher & Recht, ARAG SE

Eine Regelung, die als Kriterium für die Zulassung zu einer Polizeischule unabhängig vom Geschlecht eine Mindestkörpergröße vorsieht, kann eine...

Einwurf beim falschen Finanzamt wahrt die Frist

, Verbraucher & Recht, ARAG SE

Der Einwurf einer Steuererklärung am letzten Tag der Antragsfrist ist selbst dann fristwahrend, wenn er beim falschen Finanzamt erfolgt. Die...

Disclaimer