Zoll stellt Schwarzarbeit im Abrissunternehmen fest

Gericht verhängt 115.000 Euro Geldstrafe

(lifePR) ( Karlsruhe, )
Das Amtsgericht Mannheim hat zwei Geschäftsführer eines Abrissunternehmens aus dem Rhein-Neckar-Kreis wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt zu empfindlichen Geldstrafen von insgesamt rund 115.000 Euro verurteilt.

Aufgrund der Ermittlungen der Heidelberger Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) des Hauptzollamts Karlsruhe sah es das Gericht als erwiesen an, dass die 61 und 53 Jahre alten Brüder über einen Zeitraum von mehr als eineinhalb Jahren wissentlich angeblich selbstständige osteuropäische Arbeiter in ihrem Unternehmen eingesetzt hatten, um auf diesem Wege Beiträge für die Sozialversicherung zu sparen.

Den verschiedenen Sozialversicherungsträgern war durch diese Vorgehensweise ein Schaden in Höhe von rund 50.000 Euro entstanden. Diesen Betrag müssen die Verurteilten zusätzlich zur Geldstrafe nachzahlen.

„Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass bei sogenannten fingierten Subunternehmerverträgen, die papiermäßig eine selbstständige Tätigkeit vortäuschen, das Gericht beachtliche Strafzumessungen ausspricht.", so Heiner Heller von der FKS in Heidelberg.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.