Sonntag, 19. November 2017


  • Pressemitteilung BoxID 666857

Elektroschocker als Taschenlampen

Zöllner am Baden Airpark ziehen verbotene Waffen aus dem Verkehr

Rheinmünster, (lifePR) - Zöllner am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden haben den Schmuggel von verbotenen Waffen verhindert. Bei einer Kontrolle am vergangenen Mittwoch entdeckten sie im Koffer einer 27-jährigen Schweizerin, die aus Istanbul eingereist war, neben mehreren Paketen mit Speiseeis zwei als Taschenlampen aufgemachte Elektroschocker.

Gegen die Reisende wurde wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz ein Strafverfahren eingeleitet, zusätzlich wurde eine Strafsicherheit in Höhe von 500 Euro erhoben. Das Speiseeis wurde ebenfalls beschlagnahmt und wird vernichtet, da dessen Einfuhr wegen möglicher Tierseuchen verboten ist.

"Das Waffengesetz verbietet derartige Elektroschocker, weil sie als Waffe nicht erkennbar und ihrer Form nach geeignet sind, einen anderen Gegenstand vorzutäuschen.", so Matthias Götz, Leiter der Kontrolleinheit am Flughafen.

"Da über zwei Elektroden am Metallring der Taschenlampen Blitzentladungen mit sehr hohen Spannungen abgegeben werden können, sind derartige Waffen äußerst gefährlich. In direktem Kontakt zum Körper besteht die Gefahr erheblicher gesundheitlicher Schäden, die auch zum Tod des attackierten Menschen führen können.", so Götz weiter.

Der Fall wird nun an die Staatsanwaltschaft abgegeben, die über das genaue Strafmaß zu entscheiden hat.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

Hund vs. Fahrrad

, Verbraucher & Recht, ARAG SE

Freilaufende Hunde und Freizeitsportler, wie Radler oder Jogger, sind seit jeher natürliche Feinde. In einem konkreten Fall gerieten ein Hund...

Hundehaftpflicht: Nicht immer Pflicht, aber ratsam

, Verbraucher & Recht, ARAG SE

In Deutschland teilen etwa 30 Millionen Haustiere die heimischen vier Wände mit ihren Besitzern. Den größten Teil davon machen Katzen mit schätzungsweise...

Hundepfeife: Nichts für Pferde

, Verbraucher & Recht, ARAG SE

Eine Hundehalterin muss nach einem Pfiff mit der Hundepfeife nicht für den Sturz eines Reiters vom Pferd haften. Im verhandelten Fall wurden...

Disclaimer