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Pressemitteilung BoxID: 216042 (Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V.)
  • Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V.
  • Kurfürstenstraße 132
  • 10785 Berlin
  • https://www.hartmannbund.de
  • Ansprechpartner
  • Ute Böker
  • +49 (511) 3449-00

Hartmannbund Niedersachsen: Aufgabe der Ärzte ist es, das Leben zu erhalten!

(lifePR) (Berlin, ) Konsens ist, dass Ärzte die Aufgabe haben, das Leben zu erhalten und nicht das Sterben zu verlängern, so der niedersächsische Hartmannbund-Vorsitzende Dr. med. Bernd Lücke in Hannover.

Dies schließt auch ein, dass Ärzte akzeptieren, dass der Patient eine "maschinelle Verlängerung" des Sterbens ablehnt.

Dass die Bundesärztekammer allerdings in ihren Positionen den Passus "Mitwirkung des Arztes an der Selbsttötung widerspricht

ärztlichem Ethos" gestrichen hat, ist verwerflich.

Auch wenn dies dem Geist der Zeit entspricht, so ist doch die

ärztliche Hilfe bei der Selbsttötung dem ärztlichen Ethos zutiefst widersprechend. Ärztliche Hilfe steht für den Erhalt des Lebens und nicht für den "süßen Tod (Euthanasie)". Dies ist Basis unserer Berufsausübung. Jeder Patient muss darauf vertrauen können, dass der Arzt dem Leben zugewandt ist und nicht in seinem Inneren - bei kranken oder todkranken Menschen - die Frage stellt, ob dies Leben noch "lebenswert" ist oder ob der Tod nicht ein besserer Weg für den Betreffenden sei.

Als Hartmannbund Niedersachsen werden wir dies sowohl in der Ärztekammer Niedersachsen zur Diskussion stellen als auch auf dem Deutschen Ärztetag einen Antrag einbringen, der hier zu klaren Formulierungen führt.