Montag, 29. Mai 2017


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Handwerkskammer rät: Antrag auf Zuschuss auch nach Ausschöpfung der Partikelfilter-Förderung für 2012 stellen

(lifePR) (Magdeburg, ) Auch nach Ausschöpfung der für 2012 veranschlagten Fördermittel für Partikelfilter kann der Zuschuss weiterhin beantragt werden. Laut Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat das Bundesumweltministerium die Förderrichtlinie aufgrund der hohen Nachfrage so angepasst, dass Nachrüstungen bis zum 31. Dezember 2013 förderfähig sind. Die Handwerkskammer Magdeburg rät Fahrzeughaltern, den Förder-Antrag noch in diesem Jahr zu stellen, auch wenn der Zuschuss erst im kommenden Jahr ausgezahlt wird.

"Wer sein Fahrzeug 2012 mit einem Partikelfilter nachgerüstet hat oder noch nachrüstet und in diesem Jahr die Förderung beantragt, hat die Chance, noch den Zuschuss von 330 Euro zu erhalten", sagt Peter Telloke, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Magdeburg. 2013 solle es nur noch 260 Euro pro Fahrzeug geben. Laut BAFA werden die Anträge zeitnah und unter der Bedingung bewilligt, dass die im Bundeshaushalt 2013 veranschlagten Mittel verfügbar sind.

Die Förderung ist möglich für Nachrüstungen ab dem 1. Januar 2012 bis einschließlich 31. Dezember 2013. Gefördert werden:
- Pkw mit Dieselmotor, die bis einschließlich 31. Dezember 2006 erstmals zugelassen wurden;
- Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen mit Dieselmotor mit einer besonderen Zweckbestimmung (Wohnmobile, Krankenwagen, Leichenwagen und rollstuhlgerechte Fahrzeuge), die bis einschließlich 31. Dezember 2006 erstmals zugelassen wurden und
- leichte Nutzfahrzeuge mit Dieselmotor mit einer zulässigen Gesamtmasse bis zu 3,5 Tonnen, die bis einschließlich 16. Dezember 2009 erstmals zugelassen wurden.

Das Förderprogramm wird über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) abgewickelt. Das Antragsformular ist auf der Internetseite www.bafa.de zu finden. Antragsberechtigt ist der Fahrzeughalter, auf den das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Antragstellung zugelassen ist. Auch Unternehmen können grundsätzlich antragsberechtigt sein. Der Antrag ist nach Umrüstung des Fahrzeugs und Änderung des Fahrzeugscheins zu stellen.

Weitere Informationen zum Antragsverfahren gibt es im Internet unter www.bafa.de. Hinweise zu technischen Möglichkeiten der Nachrüstung und zu Nachrüstsystemen für einzelne Fahrzeugtypen gibt es beim örtlichen Kraftfahrzeuggewerbe und unter www.partikelfilter-nachruesten.de im Internet. Hilfe für Handwerksbetriebe in Sachen Nachrüstung, Umweltplaketten und Ausnahmegenehmigungen bieten die Betriebsberater der Handwerkskammer Magdeburg.

Die Handwerkskammer kritisiert, dass weiterhin nur Fahrzeuge mit bis zu 3,5 Tonnen Gesamtmasse gefördert werden. "Damit bleiben die im Handwerk ebenfalls stark genutzten Fahrzeuggruppen zwischen 3,5 und 12 Tonnen von der Förderung ausgeschlossen", sagt Peter Telloke.

Grundsätzlich lehnt die Handwerkskammer Magdeburg die Fahrverbotszonen ab. "Die Feinstaubwerte in Magdeburg haben sich nach einem Jahr Umweltzone nicht verbessert. Das bestätigt unsere kritische Einstellung zu der Thematik. Der Anteil des innerstädtischen Gewerbeverkehrs am Feinstaubaufkommen ist marginal, wir halten die Fahrverbote deshalb nach wie vor für unverhältnismäßig, sie schaden unseren Betrieben nur. Die Umweltzone muss dringend auf den Prüfstand", so Peter Telloke.

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