Samstag, 24. Februar 2018


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Wachstumsmarkt "Barrierefreiheit" schafft Wettbewerbsvorteile

15 Handwerksbetriebe als "Fachkraft für barrierefreies Bauen und Wohnen" ausge-zeichnet

Kassel, (lifePR) - Die demografische Entwicklung führt schon jetzt zu einer verstärkten Nachfrage nach barrierefreien Lebensräumen. Aktuelle Studien machen das Wohnungsdefizit auch in Nord-, Ost- und Mittelhessen deutlich. Zukünftig wird sich dieser Trend weiter verstärken. Dementsprechend wächst auch die Nachfrage nach Handwerksbetrieben, die barrierefreie Wohnungsanpassungen nicht nur planen und umsetzen, sondern Kunden auch umfassend beraten können.

Wer sein Haus oder seine Wohnung altersgerecht umbauen möchte, kann sich jetzt an einem neuen Markenzeichen orientieren. Gemeinsam mit engagierten Handwerkskammern, Fachverbänden und Firmen haben der Zentralverband des Deutschen Handwerks und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Markenzeichen „Generationsfreundlicher Betrieb - Service und Komfort“ entwickelt. Das Markenzeichen richtet sich an Handwerksbetriebe, insbesondere aus dem Bau- und Ausbaugewerbe und dient den Verbrauchern zur besseren Orientierung, wenn sie ihre Wohnräume an die Bedürfnisse verschiedener Generationen anpassen möchten.

Vor diesem Hintergrund bietet die Handwerkskammer Kassel bereits seit 2011 ein zweitägiges Seminar „Barrierefrei Bauen und Wohnen“ an, um Handwerksbetriebe und ihre Mitarbeiter entsprechend zu schulen und zu qualifizieren. Dieses Angebot nutzten jetzt weitere fünfzehn Handwerksbetriebe und qualifizierten sich zum „generationsfreundlichen Betrieb“ bzw. zur „Fachkraft für barrierefreies Bauen und Wohnen“.

„Neben den einschlägigen DIN-Normen und den Grundlagen des barrierefreien Planens und Bauens lernen die Absolventen in diesem Lehrgang ebenso Hilfsmittel der Wohnungsanpassung, Finanzierungs- und Marketingmöglichkeiten sowie Krankheitsbilder älterer und behinderter Menschen kennen“, erläutert Dr. Matthias Joseph von der Handwerkskammer Kassel.

Ausgezeichnet wurden: Markus und Sabrina Stöckert, Schreinerei & Objektdesign Stöckert (Kronach); Winfried Groh (Hofgeismar); Jan Klinger, Konrad Ochs GmbH (Wabern); Jörg Gröning, Reichel KG (Dautphetal); Philipp Gebhardt, Rininsland Bau GmbH (Borken); Frank Ortmüller, Konrad Müller Bau- und Möbelschreinerei, Inh. Walter Ortmüller (Wetter); Klaus Völker, Elektro Wagner GmbH (Oberaula); Hanna Rühl, Wohrataler Holzbau GmbH (Wohratal); Stefan Horn, Stefan Horn Holz- und Montagebau (Wohratal); Andre Dunkel, Tischlerei Jürgen Schenk GmbH (Schwalmstadt); Dean Trommer (Zierenberg); Nils Debus, Debus – Fachbetrieb für Energie- und Gebäudetechnik GmbH & Co. KG (Bad Endbach); Ronny Siegfried (Biedenkopf); Holger Kohlhepp (Fulda).

Weitere Informationen zum Thema „Barrierefrei Bauen und Wohnen“: Handwerkskammer Kassel, Dr. Matthias Joseph, Tel. 0561 7888-166. Die Datenbank aller zertifizierten Betriebe findet man unter: http://www.hwk-kassel.de/betriebsfuehrung/barrierefreies-bauen/

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