Montag, 23. Juli 2018


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Der Meistergestalter ist am Start

Die Werkakademie für Gestaltung Hessen bietet in Kassel einen neuen Abschluss an

Kassel, (lifePR) - Das Studium zum Gestalter im Handwerk an der Werkakademie ist jetzt noch attraktiver geworden. Seit Januar wird auch der Titel "Meistergestalter" angeboten. Der Meistergestalter ist eine doppelte Qualifikation: Gestalter und Meister. Bereits während des viersemestrigen Studiums an der Werkakademie können die Studierenden weite Teile der Meisterqualifikation erwerben.

Insgesamt können angehenden Gestalter drei Qualifikationen erwerben, die auf die Meisterprüfung angerechnet werden können: den Fachkaufmann für Handwerkswirtschaft als Teil III der Meisterprüfung, die Fortbildung nach der Ausbildereignungsverordnung als Teil IV sowie den praktischen Teil der Meisterprüfung. Da jetzt nur noch die Fachtheorie fehlt, ist der Weg zum Meistergestalter nicht mehr weit. Bereits in diesem Jahr haben einige Studierende der Abschlussklasse beschlossen, diesen Weg zu gehen.

Konkret können in den Berufen Tischler, Metallbauer sowie Damen- und Herrenschneider die Examensarbeit zum Gestalter und das Meisterstück kombiniert werden. Weitere Gewerke müssen geprüft werden. Zwei Prüfungsausschüsse bewerten die Arbeit. Die muss den gestalterischen Prinzipien entsprechen und meisterlich gearbeitet sein.

Zum Aufbau des Studiums: Ob Tischler, Maler und Lackierer, Metallbauer oder Zimmerer in den ersten beiden Semestern erlernen die Studenten erst einmal die Grundlagen der gestalterischen Bildung. Im darauf aufbauenden Schwerpunktstudium rückt dann die Produktgestaltung in den Mittelpunkt.

Die Studierenden müssen projektbezogene und berufsbezogene Aufgaben im Zusammenspiel aller Fächer lösen. Dabei ist der gewerkeübergreifende Ansatz Teil des Konzepts der Werkakademie, so lernen die Studierenden miteinander und voneinander. Eine Herangehensweise, die sich oftmals in der Examensprüfung widerspiegelt und zu innovativen Lösungen mit einem unerwarteten aber spannenden und interessanten Materialmix führt.

In den vier Semestern wird nicht nur gestalterische Kompetenz vermittelt, sondern auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse. "Der künftige Gestalter soll nicht nur handwerklich gute Leistung abliefern, er muss auch Beratungskompetenz haben und sich wirtschaftlich auf dem Markt behaupten können", erklärt Barbara Eiffert, die Leiterin der Werkakademie.

Also finden sich Präsentationstechnik, Marketing und betriebswirtschaftliche Grundlagen mit auf dem Stundenplan. "Die Studierenden fertigen beispielsweise Dokumentationen an, um später für die Anforderungen des Marktes gut gerüstet zu sein."

Weitere Information: Werkakademie für Gestaltung Hessen, www.werkakademie.de

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