Donnerstag, 23. Februar 2017


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Der Konjunkturmotor des Handwerks läuft stabil

Konjunkturbericht des unterfränkischen Handwerks im 2. Quartal 2015

(lifePR) (Würzburg, ) Seit Jahren freut sich das unterfränkische Handwerk über eine sehr gute konjunkturelle Lage. Das zeigt sich auch im 2. Quartal 2015: Fast 90 % aller unterfränkischen Handwerksbetriebe bezeichnen ihre konjunkturelle Lage als gut oder befriedigend. Für das 3. Quartal gehen die Handwerksbetriebe von einer noch besseren Geschäftslage aus. Vor allem die Bauhandwerke sind für das hohe Niveau der Handwerkskonjunktur verantwortlich.

"Seit fünf Jahren liegt die unterfränkische Handwerkskonjunktur auf sehr hohem Niveau. Die stabile Lage bestätigen auch die Ergebnisse der Konjunkturumfrage der Handwerkskammer für Unterfranken zum 2. Quartal 2015", so Rolf Lauer, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Unterfranken. 89,8 % der unterfränkischen Handwerksbetriebe bewerten ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies minimales Minus von 0,2 Prozentpunkten. "Nach wie vor ist die Baubranche die treibende Kraft im Handwerk, die Sparzinsen befinden sich weiterhin auf Niedrigniveau, Verbraucher investieren ihr Geld auch 2015 eher, als es zu sparen. Zudem bieten Banken Kredite zu Niedrigzinsen an", erklärt Rolf Lauer. So sind im Ausbaugewerbe 94,7 % der Betriebe mit der Geschäftslage zufrieden, im Bauhauptgewerbe sind es 92,4 %. Damit sind die Werte des vergleichbaren Vorjahreszeitraums bestätigt.

Gute Kapazitätsauslastung und Auftragsreichweite

Im Vergleich zum Vorquartal ist die Kapazitätsauslastung der unterfränkischen Handwerksbetriebe signifikant um 6,3 Prozentpunkte gestiegen. Legt man als Bezugsgröße das Vorjahresquartal zu Grunde, erreicht die Kapazitätsauslastung eine Steigerung von 1,8 Prozentpunkten. Ebenso hat die durchschnittliche Auftragsreichweite zugenommen. Lag sie im 2. Quartal 2015 bei 9,8 Wochen, waren es im Vorquartal 8,5 und im Vorjahresquartal 9,4 Wochen. Rolf Lauer: "Die hohe Auftragsreichweite und die dargestellte Kapazitätsauslastung sind wichtige Indikatoren für die Handwerkskonjunktur und stützen mit ihren Ergebnissen die Gesamtdarstellung."

Vergleichbare regionale Ergebnisse

Auch im 2. Quartal 2015 präsentierten sich bei der Konjunkturumfrage in den Regionen Unterfrankens keine gravierenden Unterschiede. So sind die Handwerksunternehmer der Region Würzburg (Stadt und Landkreis Würzburg, Main-Spessart und Kitzingen) mit ihrer Geschäftslage sehr zufrieden. 91,8 % bewerten diese als gut oder befriedigend. An zweiter Stelle liegt die Region Main-Rhön (Stadt und Landkreis Schweinfurt, Haßberge, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld) mit 90,7 % an zufriedenen Betrieben, gefolgt von der Region Bayerischer Untermain (Stadt und Landkreis Aschaffenburg, Miltenberg) mit 86,6 % an zufriedenen Betrieben. "Es gibt in den Regionen immer wieder kleine Unterschiede, die sich jedoch über das Jahresmittel wieder angleichen. Für das 2. Quartal können alle drei Regionen mit guten Ergebnissen überzeugen", so der Hauptgeschäftsführer.

Zukunftsaussichten

Für das 3. Quartal 2015 erwarten die unterfränkischen Handwerksbetriebe eine leichte Steigerung der konjunkturellen Lage. 91,1 % aller Betriebe gehen davon aus, dass die zukünftige Konjunkturlage gut oder befriedigend sein wird. Das bedeutet im Vergleich zum Vorjahresquartal eine kleine Steigerung um 1,4 Prozentpunkte.

Besonders das Bauhauptgewerbe setzt auch im dritten Quartal auf volle Auftragsbücher: 96,9 % der Betriebe gehen von einer guten Geschäftsentwicklung aus. Die Betriebe des Ausbau-Handwerks folgen mit 94,6 %. Rolf Lauer: "Aufgrund der erhobenen Zahlen gehen wir stark davon aus, dass auch 2015 ein sehr gutes Jahr für die Handwerkskonjunktur sein wird. Das 1. und 2. Quartal 2015 bestätigen dies im besonderen Maße, und wir erkennen derzeit keine Anzeichen dafür, dass sich das ändern sollte."

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