Donnerstag, 19. April 2018


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Gesetz zur steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung gescheitert - Handwerk ist enttäuscht

Dresden, (lifePR) - Mehr als ein Jahr haben Bund und Länder darüber diskutiert und gestritten, ob die energetische Gebäudesanierung - als ein Kernelement der Energiewende - steuerlich gefördert werden soll oder nicht. Große Hoffnungen haben Wohneigentümer und auch das Handwerk auf den Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat gesetzt. Umsonst! Gestern sind die Verhandlungen gescheitert, das "Gesetz zur steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung" ist damit erst einmal vom Tisch.

Dr. Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden:
"Das ist mehr als enttäuschend und beschämend, wie die Interessen von Bürgern (speziell Wohneigentümern), sowie Handwerk und Industrie hinter Wahlkampf-Interessen gestellt werden. Die Politik kann nicht immer nur Forderungen an die Bürger stellen, sondern es muss auch Förderungen geben.

Die Frage ist jetzt, wie es mit der energetischen Gebäudesanierung weiter geht. Die von der Bundesregierung für 2013 angekündigten zinsverbilligten Kredite aus dem KfW-Förderprogramm für energetische Sanierungen sind nur ein Trostpflaster und können die Effekte einer steuerlichen Förderung nicht aufwiegen."

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