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Hamburger Klimaschutzstiftung

Start der Initiative "aufgefangen"

Gemeinsam gegen Lebensmittelverschwendung

(lifePR) (Hamburg, )
Lebensmittelverluste reduzieren, Nachhaltigkeit erhöhen: In der Initiative "aufgefangen", die am Mittwoch in Hamburg offiziell gestartet ist, bündeln Betriebe, Organisationen, Vereine und die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit Lebensmitteln.

Sie wollen Erfahrungen austauschen, gemeinsame Projekte entwickeln und Lebensmittelspenden fördern. Bürger*innen gibt die Initiative online Tipps, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Verbraucherschutzsenatorin Anna Gallina: "Gewaltige Mengen an Lebensmitteln landen im Müll. Laut einer Studie sind es in Deutschland jedes Jahr rund 12 Millionen Tonnen. Wir verschwenden damit dringend benötigte Ressourcen und schaden der Umwelt und dem Klima. In Hamburg gibt es bereits an vielen Stellen ein Engagement gegen Lebensmittelverschwendung. Die Initiative will diesen Einsatz für mehr Nachhaltigkeit bündeln und konzentrieren, das Thema noch sichtbarer machen und damit einen Beitrag leisten, um Lebensmittelverschwendung weiter einzudämmen.

Vernetzung und Austausch

In der Initiative engagieren sich zum Auftakt bereits Partner*innen, die eigene Projekte zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten auf den Weg gebracht haben: Edeka, Rewe, Fleischerinnung Nord, Hela Gewürzwerke, Hobenköök, Hamburger SV, Ohne Gedöns, Streubar, Stückgut, Too Good To Go, Hamburg CruiseNet, Tui Cruises, Bösch Boden Spies, die Hamburger Klimaschutzstiftung (Gut Karlshöhe) und Wünsche Handelsgesellschaft International. Sie bringen ihre Erfahrungen in die Initiative ein, tauschen sich aus und entwickeln gemeinsame Projekte. Als Kooperationspartner*innen unterstützen DEHOGA, Großmarkt Hamburg, die vzhh und foodsharing die Initiative.

Bei der Vorstellung der Initiative wurde ein weiteres Projekt gestartet: erste Schritte zum geplanten Aufbau eines Foodsharing-"Fairteilers" auf Gut Karlshöhe in Bramfeld. Bei einem "Fairteiler" können Privatpersonen und Betriebe übrig gebliebene Lebensmittel, die noch verzehrfähig sind, zu einer Abgabestelle bringen. Diese Lebensmittel kann sich dann jede Person kostenlos abholen. Das Pilotprojekt soll Arbeitsabläufe optimieren, die Finanzierung sicherstellen und alle relevanten Fragen zur Lebensmittelsicherheit klären. In einem halben Jahr wollen die Hamburger Klimaschutzstiftung, foodsharing und die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz die Ergebnisse präsentieren.

Karin Gaedicke, Vorstandsvorsitzende Hamburger Klimaschutzstiftung: "Lebensmittelnachhaltigkeit ist für uns als Bildungseinrichtung für alle Hamburger*innen ein wichtiges Thema. Das Vorhaben würde inhaltlich gut unsere neuen Erlebnisstationen auf Gut Karlshöhe ergänzen, die sich modellhaft mit nachhaltigen landwirtschaftlichen Kreisläufen beschäftigen. Wir freuen uns daher sehr über diesen ersten Schritt zu einem Foodsharing-Verteiler im Hamburger Umweltzentrum.

Förderung von Lebensmittelspenden

Produktionsfehler, Transportschäden, Überproduktion, nicht verkaufte Ware: Jeden Tag werden viele Lebensmittel nicht verkauft oder kommen erst gar nicht in den Handel. Statt sie zu entsorgen, sollten Betriebe sie spenden: Die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz unterstützt im Rahmen der Initiative bei der Vermittlung von übrig gebliebenen Lebensmitteln aus Produktion, Handel und Gastronomie an Partner*innen.

Information für Verbraucher*innen

Der Großteil der Lebensmittelabfälle entsteht in privaten Haushalten: Laut einer Untersuchung wirft jeder Mensch im Schnitt etwa 75 Kilogramm Lebensmittel im Jahr weg. Die Initiative informiert deshalb online über Gründe und Folgen der Lebensmittelverschwendung und gibt Tipps - unter anderem zum Mindesthaltbarkeitsdatum, zur sinnvollen Planung bei Einkauf, Zubereitung und Lagerung von Lebensmitteln und zur Restverwertung. Die Seite erklärt außerdem, was beim Foodsharing und beim Einkauf unverpackter Lebensmittel zu beachten ist.

Politisches Handeln in Hamburg

Am 5. und 6. Oktober 2022 findet der 1. Hamburger Dialog gegen Lebensmittelverschwendung statt. Der zweitägige Fachkongress wird von der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) veranstaltet. Teilnehmende aus Wissenschaft, Wirtschaft, Rechtsberatung und Lebensmittelüberwachung tauschen sich über praxisnahe Lösungsansätze aus und informieren über Best-Practice-Beispiele.

Die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz hat sich bereits auf Bundesebene erfolgreich dafür eingesetzt, dass Kreuzfahrtschiffe nicht mehr benötigte Lebensmittel an die Hamburger Tafel spenden dürfen. Bislang mussten Lebensmittel, die von den Schiffen nicht mehr benötigt wurden, entsorgt werden. Das Verfahren wurde in Hamburg entwickelt und in der Folge auch in anderen Ländern erfolgreich angewandt, zum Beispiel in Schleswig-Holstein.

Website der Initiative mit Projektbeschreibungen, Hintergründen und Tipps: https://www.hamburg.de/aufgefangen.

Hamburger Klimaschutzstiftung

Lebensmittelverluste reduzieren, Nachhaltigkeit erhöhen: In der Initiative "aufgefangen", die am Mittwoch in Hamburg offiziell gestartet ist, bündeln Betriebe, Organisationen, Vereine und die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz ihr Engagement für mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit Lebensmitteln.

Sie wollen Erfahrungen austauschen, gemeinsame Projekte entwickeln und Lebensmittelspenden fördern. Bürger*innen gibt die Initiative online Tipps, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren.

Verbraucherschutzsenatorin Anna Gallina: "Gewaltige Mengen an Lebensmitteln landen im Müll. Laut einer Studie sind es in Deutschland jedes Jahr rund 12 Millionen Tonnen. Wir verschwenden damit dringend benötigte Ressourcen und schaden der Umwelt und dem Klima. In Hamburg gibt es bereits an vielen Stellen ein Engagement gegen Lebensmittelverschwendung. Die Initiative will diesen Einsatz für mehr Nachhaltigkeit bündeln und konzentrieren, das Thema noch sichtbarer machen und damit einen Beitrag leisten, um Lebensmittelverschwendung weiter einzudämmen.

Vernetzung und Austausch In der Initiative engagieren sich zum Auftakt bereits Partner*innen, die eigene Projekte zur Reduzierung von Lebensmittelverlusten auf den Weg gebracht haben: Edeka, Rewe, Fleischerinnung Nord, Hela Gewürzwerke, Hobenköök, Hamburger SV, Ohne Gedöns, Streubar, Stückgut, Too Good To Go, Hamburg CruiseNet, Tui Cruises, Bösch Boden Spies, die Hamburger Klimaschutzstiftung (Gut Karlshöhe) und Wünsche Handelsgesellschaft International. Sie bringen ihre Erfahrungen in die Initiative ein, tauschen sich aus und entwickeln gemeinsame Projekte. Als Kooperationspartner*innen unterstützen DEHOGA, Großmarkt Hamburg, die vzhh und foodsharing die Initiative.

Bei der Vorstellung der Initiative wurde ein weiteres Projekt gestartet: erste Schritte zum geplanten Aufbau eines Foodsharing-"Fairteilers" auf Gut Karlshöhe in Bramfeld. Bei einem "Fairteiler" können Privatpersonen und Betriebe übrig gebliebene Lebensmittel, die noch verzehrfähig sind, zu einer Abgabestelle bringen. Diese Lebensmittel kann sich dann jede Person kostenlos abholen. Das Pilotprojekt soll Arbeitsabläufe optimieren, die Finanzierung sicherstellen und alle relevanten Fragen zur Lebensmittelsicherheit klären. In einem halben Jahr wollen die Hamburger Klimaschutzstiftung, foodsharing und die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz die Ergebnisse präsentieren.

Karin Gaedicke, Vorstandsvorsitzende Hamburger Klimaschutz-stiftung: "Lebensmittelnachhaltigkeit ist für uns als Bildungsein-richtung für alle Hamburger*innen ein wichtiges Thema. Das Vor-haben würde inhaltlich gut unsere neuen Erlebnisstationen auf Gut Karlshöhe ergänzen, die sich modellhaft mit nachhaltigen land-wirtschaftlichen Kreisläufen beschäftigen. Wir freuen uns daher sehr über diesen ersten Schritt zu einem Foodsharing-Verteiler im Hamburger Umweltzentrum.Förderung von Lebensmittelspenden Produktionsfehler, Transportschäden, Überproduktion, nicht ver-kaufte Ware: Jeden Tag werden viele Lebensmittel nicht verkauft oder kommen erst gar nicht in den Handel. Statt sie zu entsorgen, sollten Betriebe sie spenden: Die Behörde für Justiz und Verbrau-cherschutz unterstützt im Rahmen der Initiative bei der Vermitt-lung von übrig gebliebenen Lebensmitteln aus Produktion, Handel und Gastronomie an Partner*innen.Information für Verbraucher*innen Der Großteil der Lebensmittelabfälle entsteht in privaten Haushal-ten: Laut einer Untersuchung wirft jeder Mensch im Schnitt etwa 75 Kilogramm Lebensmittel im Jahr weg. Die Initiative informiert deshalb online über Gründe und Folgen der Lebensmittelver-schwendung und gibt Tipps - unter anderem zum Mindesthaltbar-keitsdatum, zur sinnvollen Planung bei Einkauf, Zubereitung und Lagerung von Lebensmitteln und zur Restverwertung. Die Seite erklärt außerdem, was beim Foodsharing und beim Einkauf unverpackter Lebensmittel zu beachten ist.Politisches Handeln in Hamburg Am 5. und 6. Oktober 2022 findet der 1. Hamburger Dialog gegen Lebensmittelverschwendung statt. Der zweitägige Fachkongress wird von der Behörde für Justiz und Verbraucherschutz in Zusam-menarbeit mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) veranstaltet. Teilnehmende aus Wissen-schaft, Wirtschaft, Rechtsberatung und Lebensmittelüberwachung tauschen sich über praxisnahe Lösungsansätze aus und informie-ren über Best-Practice-Beispiele. Die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz hat sich bereits auf Bundesebene erfolgreich dafür eingesetzt, dass Kreuzfahrtschiffe nicht mehr benötigte Lebensmittel an die Hamburger Tafel spenden dürfen. Bislang mussten Lebensmittel, die von den Schiffen nicht mehr benötigt wurden, entsorgt werden. Das Verfahren wurde in Hamburg entwickelt und in der Folge auch in anderen Ländern erfolgreich angewandt, zum Beispiel in Schleswig-Holstein.Website der Initiative mit Projektbeschreibungen, Hintergründen und Tipps: https://www.hamburg.de/....

Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien. Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@lifepr.de.
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