Dienstag, 21. November 2017


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50 Jahre Marine Training Centre Tarawa

Erfolgsgeschichte: ein halbes Jahrhundert Seemannsausbildung im Südpazifik

Hamburg, (lifePR) - Rund 200 Gäste haben Ende Juli das 50-jährige Bestehen des Marine Training Centre (MTC) auf der kiribatischen Insel Tarawa im Südpazifik gefeiert. Auch wenn circa 13.700 km Entfernung zwischen Hamburg und der Schule in Tarawa liegen, sind diese Orte eng miteinander verbunden.

Die Hamburg Süd hat die Schule zur Ausbildung von Seeleuten vor 50 Jahren mitgegründet. Zudem ist sie geschäftsführende Gesellschafterin des Gemeinschaftsunternehmens SPMS (South Pacific Marine Services GbR), das die ausgebildeten Seeleute an die Partnerreedereien vermittelt. Neben der Hamburg Süd gehören die Reedereien Aug. Bolten, F. Laeisz, Fisser & van Doornum, Leonhardt & Blumberg sowie Reederei Nord zu den Förderern der Ausbildung und zu den größten Arbeitgebern von Kiribati. Aktuell sind über 625 dort ausgebildete Seeleute auf den Schiffen der Reedereien beschäftigt. Seit 1967 wurden mehr als 5.000 Seeleute ausgebildet.

Betrieben wird das MTC vom kiribatischen Ministry of Labour and Human Resource Development, finanziell unterstützt von den Regierungen Australiens und Neuseelands sowie der deutschen Botschaft. Die Zusammenarbeit aller Partner zeigt die hohe Bedeutung der Schule für die Region, aber auch für die Reedereien in Hamburg.

Christoph Gessner, Geschäftsführer der Hamburg Süd-Tochter Columbus Shipmanagement und Vorsitzender der SPMS: „Die Gründung des MTC ist eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Wir als Reedereien können bis heute auf die Expertise der Seeleute vertrauen, die hier in 18 Monaten für ihren Dienst auf See ausgebildet werden. Und viele junge Kiribatier erhalten durch die Ausbildung einen festen Arbeitsplatz.“

Die hohe Qualität der Ausbildung wird durch modernes technisches Equipment sowie den STCW-Standard (International Convention on Standards of Training, Certification and Watchkeeping for Seafarers) der IMO (International Maritime Organization) sichergestellt. Die Seediensttauglichkeit der Seeleute wird vor Ort von einem Arzt nach Richtlinien der deutschen Berufsgenossenschaft Verkehr attestiert.

Zur Entstehungsgeschichte: Ein Notfall an Bord eines Hamburg Süd-Schiffes im Jahr 1964 führte kurz darauf zur Gründung des Marine Training Centre. Ein verunglücktes Besatzungsmitglied benötigte dringende Hilfe. Bei dem eingeleiteten Rettungsmanöver zeigten die einheimischen Fischer großes seemännisches Geschick. Von diesen Fähigkeiten berichtete der Kapitän begeistert an die Zentrale in Hamburg. Dadurch entstand die Idee, das umfangreiche seemännische Potenzial der Kiribatier zu fördern und sie als qualifizierte Seeleute auszubilden.

Hamburg Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft KG

Die Hamburg Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft KG - kurz Hamburg Süd - gehört zu den zehn größten Containerreedereien weltweit. Mit 116 Containerschiffen, einer Stellplatzkapazität von rund 600.000 TEU und rund 50 Liniendiensten sorgen etwa 6.300 Mitarbeiter in 250 Büros über den Globus verteilt dafür, dass Kunden individuell auf sie zugeschnittene Logistiklösungen erhalten. Der Transport von Frischeprodukten ist eine Kernkompetenz der Reedereigruppe. Die Hamburg Süd zählt zu den Top-5-Reefer-Container-Carriern und gehört zu den Marktführern in den Nord-Süd-Verkehren. Seit Ende 2014 ist sie zudem in den Ost-West-Verkehren aktiv. Die im Jahr 1871 gegründete Reederei ist mit ihrer brasilianischen Tochtergesellschaft Aliança und unter der Marke CCNI (Compañía Chilena de Navegación Interoceánica) als Qualitäts-Carrier global präsent. In der Trampschifffahrt ist die Reederei mit Massengutschiffen und Produktentankern unter den Namen Rudolf A. Oetker (RAO), Furness Withy Chartering und Aliança Bulk (Aliabulk) vertreten. Neben einem hohen Qualitätsanspruch gehört nachhaltiges Handeln zur Unternehmensphilosophie der Hamburg Süd. Im Internet mehr Informationen unter: www.hamburgsud.com


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