Samstag, 21. Oktober 2017


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TRANSNET-Hauptvorstand beschließt Grundsatzpapier zur Berufsbildung

Berlin, (lifePR) - Der TRANSNET-Hauptvorstand hat ein Grundsatzpapier zur Berufsbildung beschlossen. Das Gremium spricht sich unter anderem für die Übernahme von Auszubildenden in unbefristete Arbeitsverhältnisse aus. Zugleich unterstreicht der Hauptvorstand die Vorteile des dualen Systems in der Berufsbildung und wendet sich gegen zweijährige Ausbildungsberufe.

Der Hauptvorstand der Gewerkschaft TRANSNET hat auf seiner Sitzung in Fulda ein Grundsatzpapier zur Berufsbildung beschlossen. Das Gremium unterstreicht darin unter anderem die Bedeutung des dualen Systems der Berufsausbildung. Dieses habe sich "bewährt und sichert die berufliche Zukunftsfähigkeit der ausgebildeten Fachkräfte", heißt es in dem Beschluss. Ziel müsse deshalb sein, dieses System weiter auszubauen. Zweijährige Ausbildungsberufe lehnt der Hauptvorstand ab.

Das Gremium schlägt zugleich eine Weiterentwicklung der Berufsbildung vor. So müssten gerade für die Verkehrsbranche "zukunftsfähige Berufsbilder und die darauf aufbauenden Weiterbildungsmöglichkeiten" entwickelt werden. Dies gelte zugleich für die wachsende Europäisierung. Deshalb müssten Erfahrungen, die grenzüberschreitend gewonnen werden, stärker berücksichtigt werden. In diesem Zusammenhang solle auch "eine Teilausbildung im Ausland" ermöglicht und gleichwertig berücksichtigt werden.

"Berufsbildung darf nicht eine auf Zeit angelegte Qualifizierung sein", verlangt der Hauptvorstand der TRANSNET. Deshalb müsse es nach erfolgreicher Ausbildung zu einer unbefristeten Übernahme der jungen Menschen kommen. Dies sei auch im Hinblick auf die demografische Entwicklung und den sich abzeichnenden Fachkräftemangel geboten. Hierzu müssten darüber hinaus "berufliche Erstausbildung und Weiterbildung noch enger verzahnt werden". Verbessert werden solle auch "die Durchlässigkeit zwischen den Bildungsbereichen". Dabei müsse die "weitgehende Abschottung beruflicher von hochschulischen Bildungsträgern abgebaut werden".

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