Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg kapituliert in Sachen Baumaßnah­men für Schulen

(lifePR) ( Berlin-Schöneberg, )
Das Hochbauamt von Friedrichshain-Kreuzberg kommt mit der Bearbeitung der Anträge auf bauliche Instandhaltungsmaßnahmen für seine Schulen nicht hinterher. Seit 2013 erhalten die Berliner Schu­len vom Senat je bis zu 7000 Euro für kleinere Reparaturarbeiten. Friedrichshain-Kreuzberg muss nun jährlich mindestens achtzig kleine Aufträge zusätzlich prüfen.

Das ist erhöhter Verwaltungsaufwand bei immer weniger Personal. Der Bezirk hat nun angekündigt, drei Viertel der bereitgestellten Mittel nicht abzurufen. Das gleiche Dilemma zeichnet sich beim Toilettensanierungsprogramm ab. Auch hier droht die Situation, dass die zur Verfügung gestellten Gelder zurückgehen. Hier hängt das Problem mit der Berentung eines Baufachmanns für den Sanitärbereich zusammen.

Sigrid Baumgardt, Vorsitzende der GEW BERLIN: " Was erst wie ein warmer Geldregen gegen die dringendsten Probleme für kleinere bauliche Maßnahmen an Schulen aussah, entpuppt sich als Fluch. Der Senat hat die Schulen zwanzig Jahre verfallen lassen, jetzt setzt er auf öffentlichkeits­wirksame Sonderprogramme, die wegen des Personalmangels in den Bezirken scheitern. Neben Friedrichshain-Kreuzberg wurde ja auch schon umfänglich aus Steglitz-Zehlendorf berichtet. Schwierigkeiten gibt es in Reinickendorf schon bei der Anfrage eines Termins von Schulleitungen in Sachen Baumaßnahmen. Den Schulen wäre mit flexibleren Lösungen und eigener Verant­wortung für kleinere bauliche Maßnahmen mehr geholfen.

Darüber hinaus fordert die GEW BERLIN ein umfassendes Sanierungsprogramm für die Berliner Schulen und keine Flickschusterei."

Weitere Informationen zu den Forderungen der GEW-BERLIN zum Sanierungsstau an den Schulen finden Sie hier:
http://www.gew-berlin.de/10845_11937.php und http://www.gew-berlin.de/12031_12254.php
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