GVN kritisiert vorschnelles Urteil zum Feldversuch Lang-Lkw

Lang-Lkws sind aktive Zukunftsgestaltung des Wirtschaftsstandortes Deutschland

(lifePR) ( Hannover, )
Das Bundesverkehrsministerium hatte zum Jahresende 2011 in einer Ausnahmeverordnung Transport- und Logistikunternehmen die Möglichkeit gegeben, an dem befristeten Feldversuch bis 31.12.2016 mit innovativen Nutzfahrzeugen teilzunehmen.

Der Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN) e. V. sieht in der Erprobung dieser neuen Transporttechnologie gute Chancen, ökonomisch und ökologisch sinnvolle Lösungen für den Güterverkehr der Zukunft zu schaffen.

„Im Rahmen des Feldversuches werden innerhalb der heute gültigen Lkw-Gewichtsgrenzen von 40 bzw. 44 t (Zu- und Ablauf Bahn- und Schiffsverkehr) verlängerte Fahrzeugkombinationen zum Einsatz gebracht. Der Güterverkehr auf Schiene, Wasserwegen und Straße wird bis zum Jahr 2030 um ca. 75 Prozent zunehmen. Die Vorteile des Lang-Lkw liegen auf der Hand“, so Hauptgeschäftsführer Benjamin Sokolovic vom GVN. „Durch die Reduzierung der Achslasten wird die Beanspruchung der Straßen reduziert. Der verpflichtende Einbau aktiver und passiver Fahrsicherheitssysteme und die gezielte Vorbereitung ausgewählter Berufskraftfahrer fördern die Verkehrssicherheit. Auch die Verkehrsträger Schiene und Wasserstraße profitieren. Denn die Fahrzeugkomponenten der innovativen Nutzfahrzeugkonzepte müssen für den Kombinierten Verkehr nutzbar sein.“

Nicht zuletzt wird im Vergleich zu heute üblicher Technik bei Lang-Lkws mit Kraftstoffeinsparungen – und damit CO2-Reduzierung – zwischen 20 und 25 Prozent bezogen auf das beförderte Volumen gerechnet. „Diese Öko-Liner entlasten effektiv die Umwelt, erklärt Sokolovic.“ Die Fahrzeuge werden fast ausschließlich auf Autobahnen zwischen logistischen Knotenpunkten, wie etwa Güterverkehrszentren oder Zentrallagern, verkehren. Genutzt werden darf von Lang-Lkws nur ein streng auf Eignung geprüftes Streckennetz.

Sokolovic: „Wir begrüßen die Erklärung des niedersächsischen Verkehrsministers Olaf Lies, den Feldversuch nicht schon vor Beendigung und einem abschließenden Ergebnis totzureden, wie unlängst durch das vorschnelle Fazit des Bundestagsabgeordneten Martin Burkert (SPD) geschehen. Es ist nicht vertretbar, dass innovativ denkende Unternehmer und die Zukunftsgestaltung des Wirtschaftsstandortes Deutschland durch ideologische Barrieren und Populismus ausbremst werden.“
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