Donnerstag, 23. November 2017


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Blitzbilanz 2016: Weniger Einschläge, teurere Schäden

Versicherer zahlen 210 Millionen Euro

Berlin, (lifePR) - Die Zahl der Blitzeinschläge ist im Jahr 2016 zurückgegangen. Den deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherern wurden 300.000 durch Blitze verursachte Schäden gemeldet. Das sind 50.000 weniger als im Jahr zuvor. Die Versicherer zahlten damit im Jahr 2016 insgesamt 210 Millionen Euro für Blitz- und Überspannungsschäden (2015: 240 Millionen Euro). 

Durchschnittsschaden erreicht Rekordsumme von 700 Euro

Die durchschnittlichen Kosten pro Schaden stiegen auf die Rekordsumme von 700 Euro. Ein Grund: Inzwischen werden fast die Hälfte der Blitz- und Überspannungsschäden an Gebäuden registriert. Deren Schäden fallen höher aus als Schäden am Hausrat. Das  liegt vermutlich an der zunehmend genutzten Gebäudetechnik, die von der Wohngebäudeversicherung gedeckt ist – wie etwa Heizungs- oder Jalousien-Steuerungen.  

Blitz- und Überspannungsschäden? Diese Versicherungen zahlen

Blitz- und Überspannungsschäden können über die Wohngebäude- und Hausratversicherung versichert werden. Die Wohngebäudeversicherung sichert Schäden am Dach, am Mauerwerk oder an fest eingebauten elektrischen Installationen ab. Sie übernimmt auch die Aufräumarbeiten und die Sicherung des Grundstücks.

Bei Blitz- und Überspannungsschäden am beweglichen Eigentum in der Wohnung greift die Hausratversicherung. Dazu zählen beispielweise Computer, Fernseher oder andere technische Geräte.

Überspannungsschäden sind in neuen Policen der Wohngebäude- und Hausratversicherung in der Regel eingeschlossen. Bei älteren Verträgen lassen sie sich durch den Abschluss einer entsprechenden Klausel ergänzen. 

Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. GDV

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) mit Sitz in Berlin ist die Dachorganisation der privaten Versicherer in Deutschland. Die 450 Mitgliedsunternehmen sorgen durch rund 431 Millionen Versicherungsverträge für umfassenden Risikoschutz und Vorsorge sowohl für die privaten Haushalte wie für Industrie, Gewerbe und öffentliche Einrichtungen. Als Risikoträger und bedeutender Kapitalgeber mit Kapitalanlagen in Höhe von 1.510 Milliarden Euro haben die privaten Versicherungsunternehmen auch eine herausragende Bedeutung für Investitionen, Wachstum und Beschäftigung in der deutschen Volkswirtschaft. Etwa 524.000 Menschen sind direkt oder indirekt für die Versicherungswirtschaft in Deutschland tätig.

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