Dienstag, 21. November 2017


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Scheidenflora mit Laktobazillen sanieren

Anlässlich des europäischen Antibiotikatages informiert die Initiative Gesunde Scheide, was frau nach einer Antibiotikatherapie unbedingt beachten muss ...

Wien, (lifePR) - Wie in jedem Winter ist auch heuer zu erwarten, dass zahlreiche Frauen aufgrund von grippalen Infekten mit Antibiotika behandelt werden. Oftmals notwendig, dienen Antibiotika der Wachstumshemmung sowie Abtötung von krankmachenden Bakterien. Sie vernichten aber nicht nur die „schlechten“ Bakterien, sondern schädigen auch nützliche Bakterien, die für den reibungslosen Ablauf unserer Körperfunktionen notwendig sind.

Ein Wiederaufbau der Darmflora nach einer Antibiotikaeinnahme ist bekanntlich ein dringliches Muss! Was jedoch oftmals außer Acht gelassen wird, ist die Wiederherstellung der gesunden Scheidenflora.

Um ein optimales Klima in der Scheide zu gewährleisten und Infekten vorzubeugen, werden dort dringend die durch die Antibiotika zerstörten Milchsäurebakterien (Laktobazillen) benötigt, um den pH-Wert in der Scheide konstant zwischen 3,8 und 4,5 zu halten und somit das Wachstum pathogener Keim zu unterdrücken. Zudem sind diese nützlichen Bakterien in der Lage, an der Schleimhaut anzuhaften und sie mit einem schützenden Biofilm zu überziehen! Ist das mikrobielle Gleichgewicht in der Scheide gestört und herrschen Bakterienmangel und Pilzüberschuss, dann lassen Symptome wie Brennen, Juckreiz, Schmerzen und Ausfluss im Intimbereich nicht lange auf sich warten. „Folge einer Antibiotikatherapie ist ein Ungleichgewicht an Pilzen und Bakterien in der Scheide, was zu unangenehmen Symptomen führt. Daher empfiehlt sich prinzipiell nach einer Einnahme von Antibiotika der Aufbau der Flora mit laktobazillenhaltigen Scheidenkapseln“, so Dr. Doris Linsberger, Frauenärztin in Wien und Krems. „Diese guten Bazillen sorgen für ein saures Klima im Intimbereich, schützen die Scheidenwand mit einem Biofilm und verdrängen viele Krankheitserreger.”
GynophilusCE Scheidenkapseln (Medizinprodukt, rezeptfrei in der Apotheke) enthalten einen speziellen Lactobacillus Casei Rhamnosus (LCR35) in sehr hoher Anzahl. Denn eine gesunde Scheidenflora ist der beste Schutz vor schädlichen Bakterien und Pilzen.

Für die Darmsanierung nach Antibiotikatherapie empfiehlt die Frauenärztin Laktobazillen zum Einnehmen. „Diese Kapseln* enthalten ebenfalls den Lactobacillus Casei Rhamnosus und regenerieren sowohl die Darm-, als auch die Vaginalflora, zusätzlich haben sie den Vorteil, dass sie die Verdauung günstig beeinflussen.”

Sanfte Reinigung

Zusätzlich ist es wichtig, den Intimbereich so sanft wie möglich zu reinigen. Herkömmliche Lotionen und Sprays sind viel zu aggressiv und reizen die empfindliche Haut der Scheide ebenso. Daher sollten Frauen zur Intimpflege nur milchsäurehaltige, seifenfreie Pflegepräparate mit Aloe und Hamamelis (wie Lactamousse® aus der Apotheke) benutzen.

Weitere Informationen: www.gesundescheide.at

Die Plattform „Initiative Gesunde Scheide“ bietet Informationen über die richtige Intimpflege und eine gesunde Lebensweise und gibt Tipps, wie man das mikrobielle Gleichgewicht in der Scheiden- und Darmflora stärkt bzw. wieder herstellen kann.

Über die Initiative können auch kostenlose Broschüren und Muster angefordert werden. Broschüre und Gratismuster können auch via sms angefordert werden: 0664/408 18 19

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