Mittwoch, 22. November 2017


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Laktobazillen schützen auch vor Pilzinfektionen

Wien, (lifePR) - Ein Großteil aller Frauen leidet mindestens einmal im Leben unter einer vulvovaginalen Pilzinfektion (Candidose), viele sind wiederholt von dieser grundsätzlich harmlosen, aber äußerst unangenehmen Erkrankung betroffen. Die Gabe von Laktobazillen in Form von Scheidenkapseln leistet sowohl in der Abheilung einer bereits vorliegenden Pilzinfektion als auch in der Vorbeugung einer erneuten Episode wertvolle Dienste.

Drei von vier Frauen haben mindestens einmal im Leben eine vulvovaginale Pilzinfektion, knapp die Hälfte aller Frauen erleidet zwei oder mehrere Episoden. Betroffen sind vor allem junge Mädchen oder Frauen im gebärfähigen Alter. Die Beschwerden sind äußerst unangenehm und reichen von Ausfluss über Juckreiz bis zu heftigem Brennen im Genitalbereich. Eine vulvovaginale Pilzinfektion wird meistens durch Candida albicans, seltener durch andere Candida-Spezies hervorgerufen. Diese Keime kommen beim Großteil aller gesunden Menschen v.a. auf den Schleimhäuten in Mund und Rachen, im Genitalbereich sowie im Verdauungstrakt vor und verursachen meist nur dann Krankheitserscheinungen, wenn die Immunabwehr geschwächt und die Scheidenflora aus dem natürlichen Gleichgewicht geraten ist.

Begünstigende Faktoren für eine Pilzinfektion

Das Auftreten vaginaler Candidosen wird durch verschiedenste Faktoren begünstigt. Dazu zählen beispielsweise Antibiotika zur Behandlung anderer Infektionserkrankungen, Stresssituationen, Urlaubsreisen, allgemein erhöhte Infektanfälligkeit in der Winterzeit oder hormonelle Umstellungen in einer Schwangerschaft. "Problematisch sind auch Hallenbadbesuche, Schaumbäder, Intimpflegeprodukte, duftendes Toilettenpapier oder parfümierte Slipeinlagen, Weichspüler für die Wäsche etc., die eine Austrocknung und Reizung der Scheidenschleimhaut begünstigen", so Univ.-Doz. Dr. Monika Birner, Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in St. Pölten. "All diese Faktoren können bewirken, dass der normalerweise saure pH-Wert in der Scheide, der eine gesunde Balance des Scheidenmilieus gewährleistet, stark ansteigt. Dadurch wird das Wachstum von Krankheitserregern gefördert." Herrscht in der Scheide ein saures Milieu, ist eine ausreichende Anzahl von Milchsäure-produzierenden Bakterien (Laktobazillen) vorhanden. Diese verdrängen unerwünschte Keime wie Candida albicans. Die vaginale Verabreichung der probiotischen Keime in Form von Scheidenkapseln wie Gynophilus® (CE Medizinprodukt) bietet empfindlichen Frauen einen Schutz vor Scheideninfektionen. Auch die Heilung einer bereits bestehenden Infektion wird durch die Wiederherstellung eines günstigen Scheidenmilieus unterstützt und beschleunigt. Bei milden Beschwerden kann die alleinige Gabe der Scheidenkapseln ausreichen, bei stark ausgeprägten Infektionen ist die Kombination mit einem antimykotisch wirksamen Medikament erforderlich.

"In jedem Fall sollte die Pilzinfektion durch die Frauenärztin bzw. den Frauenarzt bestätigt werden", sagt Monika Birner weiter. "Von einer Selbstmedikation mit Antipilzmitteln wie Cremes und Vaginaltabletten ohne genaue Abklärung der Ursache rate ich ab. Bakterielle Verschiebungen und Pilzinfektionen haben oft ähnliche Symptome, müssen aber mit unterschiedlichen Medikamenten - wie Antibiotika oder Antimykotika - behandelt werden."

Große Studie bestätigt hervorragende Wirkung

Eine aktuelle, aussagekräftige Studie (1) mit 514 Patientinnen, die bereits häufiger an Candidosen litten, bestätigt die positiven und nachhaltigen Effekte der vaginalen Laktobazillen-Gabe. Sie zeigte, dass die Anzahl erneuter Pilzinfektionen (Rezidive) in der mit dem Probiotikum Gynophilus® behandelten Gruppe im Vergleich zu einer nicht behandelten Gruppe deutlich geringer war. Darüber hinaus wurden Begleitbeschwerden wie z.B. Juckreiz, Rötung, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und Harnlassen entscheidend verringert und die Lebensqualität der Frauen maßgeblich verbessert.

Empfehlungen zur Prophylaxe

"Ich empfehle empfindlichen Frauen beispielsweise vor einem Hallenbadbesuch vorbeugend die Anwendung einer Scheidenkapsel. Bei erhöhter Infektanfälligkeit ist auch eine längerfristige prophylaktische Anwendung von Gynophilus®, beispielsweise ein- bis zweimal wöchentlich, sinnvoll - zumal ausschließlich positive Effekte, jedoch keinerlei schädliche Wirkungen bekannt sind", so Dr. Birner. "Am angenehmsten ist es, die Kapsel abends vor dem Schlafengehen anzuwenden."

Gynophilus® enthält einen sehr aktiven Milchsäurestamm, den Lactobacillus Casei Rhamnosus (LCR 35), der sehr gut an der Scheidenschleimhaut anhaftet und sich vermehrt. Weiterer Vorteil: Das Präparat muss nicht gekühlt werden und kann problemlos auch auf Reisen mitgenommen werden.

Gynophilus® Scheidenkapseln sind wie auch Lactamousse® Intimpflegeschaum und Florea® Kapseln rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

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