Freitag, 24. Februar 2017


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Minimalistische Sanddüne im Großstadtkontext

Die Planungen der Olaya Metro Station gehen in die nächste Phase

(lifePR) (Dortmund, ) Mit der Planung der Olaya Metro Station in Riad arbeiten Gerber Architekten derzeit an dem wichtigsten Infrastrukturprojekt des Königreichs Saudi-Arabien. Nach dem Wettbewerbsgewinn 2012 haben die Aushubarbeiten bereits begonnen. Die feierliche Zeremonie, in Anwesenheit von Prince Khalid bin Bandar, damaliger Governor von Riad, erfolgte bereits am 3. April 2014. Jetzt stellte die BACS Consortium comprised of Saudi Arabian Bechtel Company, Almabani, Consolidated Contractors Company und Siemens die Weichen für die nächste Planungsphase und beauftragte Prof. Gerber mit seinem Team Gerber Architekten unter der Leitung von Thomas Lücking und in Kooperation mit BuroHappold Engineering mit der weiteren Planung für das Großprojekt. Diese soll in den nächsten 18 Monaten fertiggestellt sein.

In der saudi-arabischen Hauptstadt und Millionenmetropole Riad wird ein neues Metronetz geschaffen. Den Wettbewerb für den Verbindungs- oder Umsteigebahnhof Olaya Metro Station konnten Gerber Architekten bereits 2012 für sich entscheiden. Der Entwurf der Station interpretiert die saudi-arabische Topografie einer Wüstenlandschaft, erinnert an eine Sanddüne im minimalistischen Design und eröffnet damit den Dialog zwischen Tradition und Zukunft. Die neue "Oase" soll zu einem kommunikativen Treffpunkt in der Stadt werden. Die skulpturale Form bildet einen, sich aus der Straßenebene ausschwingenden Park und steigt in sanften Wellen nach oben, wo sie schließlich zum Dach des Olaya Bahnhof wird. In einer Stadt mit wenig Grünraum wird der Landschaftspark die Umgebung in besonderer Weise aufwerten.

Die zentrale Herausforderung bei der Planung ist neben der technisch funktionalen Komplexität des U-Bahnhofs die sich kreuzenden Metrolinien zu verbinden und diese darüber hinaus mit einem großen Shopping-Angebot zu verknüpfen. Ein weiterer wichtiger Entwurfsgedanke ist der Innenraum, der sich bis zu 30 Meter unterirdisch öffnet, die Verkehrs- und Personenfluktuation sichtbar und erlebbar macht und so eine einfache Orientierung ermöglicht. Die Einfahrt der Züge erfolgt in futuristischen Glasröhren und nutzt allerneuste Technologien, die von der Firma Siemens entwickelt und gefertigt werden. Das Fertigstellungsdatum der Olaya Metro Station ist für Ende 2018 geplant.

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