Montag, 23. April 2018


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Eingesparte Energie bei den GdW-Wohnungsunternehmen reicht für 3.800 Reisen zum Mond und zurück

Berlin, (lifePR) - "Die Wohnungswirtschaft wird ihrer Vorreiterrolle beim Erreichen der Klimaschutzziele weiterhin gerecht: Der Energieverbrauch der GdW-Unternehmen ist in den letzten beiden Jahren um insgesamt 3 Prozent gesunken. Er liegt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt aller Wohnungen", erklärte Axel Gedaschko, Präsident des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Der mittlere, witterungsbereinigte Energieverbrauch für Raumwärme und Warmwasser der GdW-Wohnungen beträgt 138 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr (kWh/(m²a)), wie Berechnungen des GdW für 2011 ergeben haben. Bundesweit lag dieser Wert 2011 bei 163 kWh/(m²a) und damit um rund 18 Prozent höher als bei den Wohnungen der vom GdW vertretenen Unternehmen.

Mit der von den GdW-Unternehmen in den letzten beiden Jahren eingesparten Energie könnte man mit einem 5-Literauto insgesamt 2,9 Mrd. Kilometer zurücklegen - oder 3.800 Mal zum Mond und wieder zurück reisen. Alternativ könnte man mit der Menge an eingespartem Heizöl 20 Fußballfelder einen Meter hoch füllen. "Die Zahlen machen deutlich, dass die Wohnungsunternehmen ihre Verantwortung beim Klimaschutz ernst nehmen und sich kontinuierlich für ein klimagerechtes Wohnen engagieren", erklärte Gedaschko.

Bei der energetischen Sanierung ihrer Gebäudebestände ist die GdW-Wohnungswirtschaft dem Gesamtmarkt bereits um sieben Jahre voraus. Seit 1990 haben die Wohnungsunternehmen im GdW rund 62 Prozent der Gebäude energetisch modernisiert, mehr als die Hälfte davon komplett, d. h. inklusive Wärmedämmung. "Damit wird der Gesamtmarkt erst im Jahr 2019 energetisch das erreicht haben, was bei den Beständen der unserer Unternehmen im Durchschnitt bereits heute Realität ist", so der GdW-Chef.

Die Energiewende im Gebäudebereich ist allerdings nur zu schaffen, wenn die Unternehmen unter der Maßgabe der Wirtschaftlichkeit handeln können. Die Umsetzung von Energiesparmaßnahmen muss sich für Eigentümer und Mieter lohnen. "Freiwilligkeit und Flexibilität bei den Energiesparmaßnahmen haben sich bisher bestens bewährt. Es dürfen keine Zwangsmaßnahmen verordnet werden, sondern es muss auf Anreizsysteme gesetzt werden. Nur so wird es nicht nur Leuchtturmprojekte, sondern auch eine Energiewende in der Breite geben können", sagte Gedaschko. Zusätzliche, überhöhte energetische Anforderungen würden dagegen jegliches wirtschaftliches Handeln der Wohnungswirtschaft untergraben. Bei der Energieeinsparverordnung (EnEV) wäre die vom Wirtschaftsausschuss im Bundesrat vorgeschlagene Version, die Anforderungen lediglich in einer Stufe um 12,5 Prozent ab 2016 zu erhöhen, aus Sicht des GdW ein sachgerechter Kompromiss. "In dieser Fassung sollte die Energieeinsparverordnung im Herbst im Bundesrat entschieden werden", sagte Gedaschko.

Die Energiewende braucht das Handeln im Gesamtpaket aus allen Bausteinen der vom GdW kürzlich vorgelegten umfassenden Energie- und Klimaschutzstrategie. Gefragt sind Konzepte, die die Strom- und Wärmeversorgung zu planbaren und akzeptablen Kosten ermöglichen und gleichzeitig die Versorgungssicherheit erhalten.

GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e.V.

Der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen vertritt als größter deutscher Branchendachverband bundesweit und auf europäischer Ebene rund 3.000 kommunale, genossenschaftliche, kirchliche, privatwirtschaftliche, landes- und bundeseigene Wohnungsunternehmen. Sie be-wirtschaften rd. 6 Mio. Wohnungen, in denen über 13 Mio. Menschen wohnen. Der GdW repräsentiert damit Wohnungsunternehmen, die fast 30 Prozent aller Mietwohnungen in Deutschland bewirtschaften.

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