Edward Burtynsky

Eröffnung: 13. April 2011, 18 - 22 Uhr / Ausstellungsdauer: 13. April bis 4. Juni 2011

(lifePR) ( Köln, )
Die Galerie Stefan Röpke freut sich sehr, die dritte Einzelausstellung des kanadischen Fotografen Edward Burtynsky mit einer neuen Serie von großformatigen Arbeiten vom 13. April bis zum 4. Juni 2011 ankündigen zu können.

Auch in seiner neuen Serie untersucht und dokumentiert Burtynsky die Veränderungen in unserer Umwelt, die wir Menschen selbst auf der Suche nach noch mehr Bodenschätzen und der dadurch erfolgenden Ausbeutung der Natur, hinterlassen. In dieser Ausstellung wird deutlich wie der Künstler eine Brücke zwischen seinen zwei großen Themen Öl, das auch Gegenstand seiner letzten Monografie beim Verlag Steidl war, und Wasser schlägt. Hier konzentriert Burtynsky sich speziell auf die Katastrophe im Golf von Mexiko im letzten Jahr. So schafft er eine wichtige und einflussreiche Reihe an fotografischen Arbeiten, die eindringlich auf die Gefahren und den hohen Preis, den wir für unsere Abhängigkeit von Öl besonders aus dem Ozean bezahlen, hinweist.

Burtynskys Fotografien sind Metaphern des Dilemmas unserer modernen Gesellschaft. Sie fordern nach einem Dialog zwischen Anziehung und Abstoßung, Versuchung und Angst. Ein Jeder wird in seinem Denken und Handeln beeinflusst vom Streben nach Wohlstand, einem guten, komfortablen Leben, trotz des Bewusstseins, wie sehr die Umwelt unter den Folgen des Wohlstands und Fortschritts leidet. Durch unsere Abhängigkeit von der Natur, die uns lebensnotwendige Ressourcen liefert und auch Quelle unseres Luxus ist, und die Sorge um die Gesundheit unseres Planeten entsteht ein unbehaglicher Widerspruch. Die Fotografien fungieren so als Spiegel unserer Zeit!

Burtynskys Fotografien sind in den Sammlungen zahlreicher wichtiger Museen der ganzen Welt, einschließlich dem Museum of Modern Art (MoMA) und dem Guggenheim Museum in New York, sowie der National Gallery in Kanada, der Biblioteque National in Paris, dem Reina Sofia in Madrid, dem Huis Marseille in Amsterdam und der Altana Stiftung in Bad Homburg vertreten.
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